Routinier Marleau erzielte gegen sein ehemaliges Team kurz nach Beginn des Mitteldrittels gar das 4:1. Damit war das Spiel praktisch entschieden. Der ehemalige Sharks-Akteur wurde durch dieses Erfolgserlebnis ganz nebenbei zum 25. Spieler der Ligageschichte, der gegen jedes der 31 NHL-Teams zumindest ein Tor erzielt hat.
Zwar verkürzten die Gäste durch Pavelski noch einmal auf 2:4, doch brachte auch dieser Gegentreffer keine wirkliche Spannung mehr in die Arena. Das zweite Tor des Abends von Matthews zum 5:2 besiegelte Mitte des dritten Drittels den Heimerfolg endgültig. Karlssons 3:5 hatte nur statistischen Wert.
Drei der fünf Tore markierten die Hausherren mit einem Mann mehr auf dem Eis. "Sie haben einfach ein gutes Powerplay", zollte der mit seinem Team unterlegene Pavelski hinterher Respekt in Richtung Maple Leafs. "Gegen sie musst du einfach von der Strafbank fernbleiben. Das ist uns heute leider nicht durchgängig gelungen."
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Nach Spielende richtete Tavares ein Sonderlob an den vielumjubelten Helden des Abends. "Sein Talent ist ja kein Geheimnis. Heute konnte man sehen, weshalb er ein besonderer Spieler ist. Ich finde es toll, mit ihm zusammenzuspielen. Ich lerne viel dabei. Wenn Leute wie er im Team sind, macht das im Regelfall die gesamte Mannschaft besser", sagte er in Richtung Matthews.
Das muss nach einem Abend wie diesem, in dem beide gemeinsam vier Tore für Toronto schossen, wirklich bedrohlich klingen in den Ohren der Konkurrenz.
Die nächste Gelegenheit, ihre Extraklasse zu zeigen, bekommen die Maple Leafs am Samstag. Dann treten sie als Gast bei den Minnesota Wild an (7 p.m. ET/1 Uhr MEZ (am Sonntag); CBC, SN1, FS-N+, NHL.TV).