Moritz Seider zählt in der laufenden Saison einmal mehr zu den absoluten Leistungsträgern bei den Detroit Red Wings. Der deutsche Blueliner hat großen Anteil daran, dass sich die Mannschaft berechtigte Hoffnungen auf die erste Teilnahme an den Stanley Cup Playoffs seit 2016 machen darf. Für seinen Teamkollegen James van Riemsdyk und Trainer Todd McLellan gehört Seider zu den Anwärtern auf die Norris Trophy für den besten Verteidiger.
„Mo ist eine Bank für uns. Er spult enorm viel Eiszeit ab und ist in allen Situationen präsent. Er hätte sich eine Auszeichnung in einer individuellen Kategorie definitiv verdient“, sagte van Riemsdyk am Samstag. „Er dominiert das Spielgeschehen, wenn er auf dem Eis steht. Seine Zuverlässigkeit in allen Bereichen macht ihn für uns enorm wertvoll.“
Seit seinem NHL-Debüt in der Saison 2021/22 hat Seider in keinem einzigen Spiel der Red Wings gefehlt. Nach seiner Premierenspielzeit wurde er mit der Calder Trophy für den besten Rookie der Saison geehrt. Bei seiner Klasse dürften weitere NHL Awards nur eine Frage der Zeit sein.
Das sieht auch Detroits Coach McLellan so. „Er gehört auf jeden Fall zu den Spielern dieses Kalibers“, erklärte er mit Blick auf den 24-Jährigen. „Wir sind froh, ihn bei uns zu haben. Ich halte ihn für einen der besten Verteidiger in der NHL. Er arbeitet nicht nur in der eigenen Zone gut, sondern auch auf der anderen Seite des Spielfelds. Sein Schuss und seine Physis sind außergewöhnlich.“




















