Es war Hymans zweiter Hattrick in der laufenden Saison sowie der dritte in seiner NHL-Karriere. Mit nun 15 Saisontoren ist der Power Forward der sechstbeste Torjäger der Liga hinter Brock Boeser (Vancouver Canucks, 18 Tore), Nikita Kucherov (Tampa Bay Lightning, 17), Sam Reinhart (Florida Panthers, 17), Artemi Panarin (New York Ranges, 16) und Auston Matthews (Toronto Maple Leafs, 16).
„Ich versuche, jedes Jahr besser zu werden“, so Hyman. „Es klingt einfach, aber ich arbeite an Dingen, an denen ich arbeiten muss. Auch habe ich gute Mitspieler, Connor hat mir den dritten Treffer gut aufgelegt, Ryan Nugent-Hopkins hat einen feinen Pass beim zweiten Tor aufgelegt. Du brauchst Reihenkollegen, die produzieren können, und ich habe das Glück, dass ich mit zwei der besten zusammenspielen darf.“
McDavid baute seine persönliche Punkteserie mit drei Assists (0-3-3) auf sieben Spiele (4-15-19) aus. Janmark verzeichnete ebenfalls drei Vorlagen (0-3-3) und war der dritte Drei-Punkte-Spieler bei den Oilers. Der deutsche Mittelstürmer Leon Draisaitl blieb ohne Scorerpunkt bei 18:03 Minuten Eiszeit (ein Torschuss, 56,3 Prozent gewonnene Faceoffs). Torwart Stuart Skinner wehrte 39 von 40 Schüssen ab und hatte eine Fangquote von 97,5 Prozent.
Formstarke Oilers marschieren weiter
Bereits zum fünften Mal in dieser Saison erzielte Edmonton mindestens fünf Tore in einem Spiel, vier davon während der aktuellen Siegesserie von fünf Partien.
Der neue Trainer Knoblauch konnte dem Sturm also neues Leben einhauchen. Das gilt übrigens nicht nur für die Stars wie McDavid, Draisaitl oder Hyman, sondern insbesondere auch für die Tiefe: Mit Foegele trafen bereits 13 unterschiedliche Spieler alleine in den
jüngsten fünf Spielen. Während dieser Siegesserie hat Edmonton ein Torverhältnis von 26:8, bekommt also auch die Defensive immer besser in den Griff.
In den Knoblauch-Tabelle (seit der Amtsübernahme am 12. November) sind die Oilers mit einer 7-3-0-Bilanz ligaweit das sechstbeste Team und stellen die beste Offensive (4,4 Tore/Spiel) und das fünftbeste Powerplay (29,4 Prozent Erfolgsquote).
Damit verliert auch Edmontons Rucksack nach einem schwachen Saisonstart mehr und mehr an Gewicht. Der Rückstand auf einen Wildcard-Platz in der Western Conference ist auf nur noch sechs Punkte zusammengeschmolzen.