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6. Powerranking: Rochade auf dem Treppchen

Toronto Maple Leafs verdrängen die Nashville Predators vom ersten Platz

von Bernd Rösch @NHLde / NHL.com/de Chefautor

Die Bestenliste ist das wöchentliche Teamranking von NHL.com/de. Es spiegelt nicht immer den aktuellen Tabellenstand wider und ist eher auf eine langfristige Sicht angelegt. Statistiken und Teambilanzen beinhalten die Spiele von Samstag auf Sonntag.

Die Toronto Maple Leafs (3-0-0) waren neben den Columbus Blue Jackets (3-0-0), den Buffalo Sabres (3-0-0) und New York Islanders (2-0-0) eine von vier Mannschaften, die sich in der vergangenen Woche keinen Ausrutscher erlaubte. Auf ebenfalls sechs Punkte brachten es die San Jose Sharks (3-1-0), die jedoch in den vergangenen sieben Tagen viermal antraten. Auf eine Woche zum Vergessen blicken die Vancouver Canucks (0-4-0) und Pittsburgh Penguins (0-3-0) zurück.

1. Toronto Maple Leafs (14-6-0, Vorwoche: 3)

Die Toronto Maple Leafs sind aktuell das Aushängeschild des kanadischen Eishockeys. Mit drei doppelten Punktgewinnnen in Folge, gegen die Los Angeles Kings (5:1), San Jose Sharks (5:3) und Anaheim Ducks (2:1 OT) zum Abschluss ihrer Auswärtstour, übernahmen die Maple Leafs sogar für einen Tag die Tabellenführung in der Eastern Conference, und das obwohl sie noch immer ohne ihren verletzten Center Auston Matthews und den vertragslosen William Nylander auskommen mussten.

 

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Rechtsaußen Mitchell Marner (1 Tor, 6 Assists) war an sechs Treffern der Maple Leafs beteiligt. Ihm folgen in der teaminternen Scorerwertung John Tavares (2 Tore, 2 Assists) und Verteidiger Morgan Rielly (2 Tore, 2 Assists) mit vier Punkten.

In der kommenden Woche trifft das kanadische Traditionsteam zweimal auf die Columbus Blue Jackets, ist zu Gast in Raleigh gegen die Carolina Hurricanes und empfängt die Philadelphia Flyers.


2. Nashville Predators (14-5-1, Vorwoche: 1)

Mit nur einem Punkt aus den drei Auswärtsspielen gegen die Ducks (1:2 SO), Sharks (4:5) und Arizona Coyotes (1:2) traten die Nashville Predators die Heimreise an. Zuhause konnten sie mit einem Sieg über die Kings (5:3) doch noch für einen versöhnlichen Wochenabschluss sorgen.

Center Calle Jarnkrok (3 Tore) war ihnen dabei mit einem Hattrick behilflich und brachte es in der Wochenwertung ebenso auf drei Scorerpunkte wie Linksaußen Filip Forsberg (2 Tore, 1 Assist), Rechtsaußen Craig Smith (1 Tor, 2 Assists) und Teamkapitän Roman Josi (3 Assists).

Als nächsten Gegner empfangen die Predators in der Bridgestone Arena die Tampa Bay Lightning. Anschließend treten sie zuhause und auswärts gegen die St. Louis Blues an.


3. Tampa Bay Lightning (14-5-1, Vorwoche: 2)

Nach zwei Niederlagen in Folge, zuletzt verloren sie bei den Sabres (1:2), fanden die Tampa Bay Lightning in Pennsylvania gegen die Penguins (4:3) und Flyers (6:5 OT) wieder zurück auf die Erfolgsspur.

Video: TBL@PHI: Cirelli kämpft sich durch und trifft in OT

Center Brayden Point (2 Tore) war Lightnings effektivster Vollstrecker. Als ihr bester Vorlagengeber zeichnete sich Nikita Kucherov (5 Assists) aus.

Mit einem Gastspiel in Nashville beenden die Lightning ihre Auswärtstour, bevor sie zuhause gegen die Florida Panthers und Chicago Blackhawks antreten.


4. Winnipeg Jets (11-5-2, Vorwoche: 4)

Die Winnipeg Jets bewiesen erneut ihre Heimstärke. Fünf von sechs möglichen Punkten nahmen sie aus den Spielen gegen die New Jersey Devils (5:2), Washington Capitals (3:1) und Sabres (1:2 SO) mit.

Verlassen konnten sie sich wieder einmal auf Center Mark Scheifele (3 Tore, 1 Assist). Linksaußen Kyle Connor (2 Tore, 2 Assists) trug sich ebenfalls viermal als Scorer auf den Spielberichtsbögen ein.

Die Jets begeben sich auf einen siebentägigen Roadtrip, während dem sie bei den Canucks, Flames, Minnesota Wild und Blues gastieren.


5. Minnesota Wild (12-6-2, Vorwoche: 5)

Zunächst bauten die Minnesota Wild in St. Louis (3:2) ihre Erfolgsserie auf drei Siege aus, doch dann kamen sie ins Stocken und holten nur noch einen Zweier aus ihren drei Heimspielen gegen die Capitals (2:5), Canucks (6:2) und Sabres (2:3).

Center Mikko Koivu (2 Tore, 4 Assists) war Minnesotas auffälligster Akteur, gefolgt von Verteidiger Matt Dumba (3 Tore, 1 Assist) und dem Schweizer Rechtsaußen Nino Niederreiter (1 Tor, 2 Assists).

Video: BUF@MIN: Dumba mit PPG, bedankt sich bei Niederreiter

Die Wild statten am Sonntag den Blackhawks einen Besuch ab und empfangen im weiteren Verlauf der kommenden Woche die Ottawa Senators und die Jets.


6. San Jose Sharks (11-7-3, Vorwoche: 10)

Die mit hohen Ambitionen in die Saison gestarteten San Jose Sharks befinden sich auf der Überholspur nach ihren Heimtriumphen über die Flames (3:1), Predators (5:4) und Blues (4:0). Nur den Maple Leafs (3:5) musste sich die Mannschaft von Trainer Peter DeBoer geschlagen geben.

Center Joe Pavelski (6 Tore, 3 Assists) war nicht zu stoppen und Verteidiger-Neuzugang Erik Karlsson (1 Tor, 4 Assists) schoss im Spiel gegen die Blues sein erstes Tor im Trikot der Sharks.

Die Sharks treten noch zweimal vor heimischer Kulisse gegen die Edmonton Oilers und Canucks an, ehe sie bei den Vegas Golden Knights ihre Auswärtstour starten.


7. Washington Capitals (9-7-3, Vorwoche: 6)

Dem amtierenden Titelträger fehlt es noch an Konstanz. Auch in den vergangenen sieben Tagen schafften es die Washington Capitals nicht zwei Spiele hintereinander zu gewinnen. Der Heimpleite gegen die Coyotes (1:4) folgte ein Sieg in St. Paul gegen die Wild (5:2) woraufhin die Capitals den Jets (1:3) unterlagen und aus Denver gegen die Avalanche (3:2 OT) zwei Punkte entführten.

Verteidiger Dmitry Orlov (2 Tore, 2 Assists) und Center Nicklas Backstrom (2 Tore, 2 Assists) sammelten jeweils vier Scorerpunkte.

Video: WSH@COL: Backstrom netzt hoch in der Verlängerung ein

Auf die Capitals wartet wiederum eine arbeitsintensive Woche, in der sie zweimal in der Fremde, bei den Montreal Canadiens und bei den New York Rangers, sowie zuhause gegen die Blackhawks und Detroit Red Wings antreten.


8. Boston Bruins (11-6-3, Vorwoche: 8)

Aus Boston zwei Punkte mitzunehmen ist in dieser Saison erst zwei Teams gelungen. Auch die Golden Knights schickten die Boston Bruins mit leeren Händen nach Hause. In der Fremde taten sich die Bruins schwer, kamen aber noch einmal mit einem blauen Auge davon und durften sich über drei Punkte aus den Auftritten gegen die Avalanche (3:6), Dallas Stars (0:1 OT) und Coyotes (2:1) freuen.

Bostons treffsicherster Spieler war Linksaußen Jake DeBrusk (3 Tore), der beste Scorer Rechtsaußen David Pastrnak (2 Tore, 2 Assists).

Nach einer Pause von drei Tagen gastieren die Bruins in Detroit, erwarten anschließend die Penguins und sind tags darauf in Montreal am Start.


9. Montreal Canadiens (11-6-3, Vorwoche: 9)

Die Montreal Canadiens beendeten ihren Ausflug durch fremde Arenen, der mit einer Niederlage in Edmonton (2:6) begann, mit aufeinanderfolgenden Siegen zu Besuch bei den Flames (3:2) und Canucks (3:2).

Rechtsaußen Andrew Shaw (2 Tore, 2 Assists) und Center Jonathan Drouin (2 Tore, 2 Assists) waren jeweils an vier Toren der Canadiens beteiligt. Ebenfalls zwei erzielte Linksaußen Tomas Tatar (2 Tore).

Die kommenden Bewährungsproben der Frankokanadier heißen Capitals, Devils, Sabres und Bruins.

 

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10. Columbus Blue Jackets (12-6-2, Vorwoche: Verfolger)

Mit Siegen bei den Stars (2:1), zuhause gegen die Panthers (7:3) und auswärts in Raleigh gegen die Hurricanes (4:1) bauten die Columbus Blue Jackets ihre Erfolgsserie auf sieben Spiele aus, in denen sie jeweils punkteten (5-0-2).

Richtig viel Freude bereiteten ihnen Rechtsaußen Cam Atkinson (5 Tore, 3 Assists) und Center Pierre-Luc Dubois (2 Tore, 3 Assist), die sie an die Spitze der Metropolitan Division schossen.

Eine echte Bewährungsprobe stellen kommende Woche die zwei Begegnungen mit den Maple Leafs dar. Anschließend treten die Blue Jackets in Pittsburgh an.

Die Verfolger: Dallas Stars (V), Calgary Flames (V), Colorado Avalanche (V), Philadelphia Flyers (V), Buffalo Sabres (-)

Von Vorwoche nicht mehr gelistet: Pittsburgh Penguins

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