NSH Roman Josi

Roman Josi von den Nashville Predators blickt seinem 1.000 Spiel in der NHL entgegen. Sein Vater Peter erzählt in einem aktuellen Interview mit der „Berner Zeitung“, dass sich der Verteidiger erst für eine andere Sportart entschieden hatte.

„Roman ging in Bern mit seinem zwei Jahre älteren Bruder Yannick in die Eishockeyschule. Was lustig ist: Roman hörte bald wieder auf, weil er Fußball spielen wollte. Zum Hockey kehrte er wegen Yannick zurück“, berichtet er. „Ich war Fußballer, darum war mir der Wechsel damals nicht unsympathisch. Aber am Ende spielte es natürlich keine Rolle, was er spielt. Das sollten die Kinder selbst entscheiden.“

Plötzlich gab es einen Hype um Josi

Als der junge Josi zehn Jahre alt war, wurde dem Vater das besondere Talent seines Sohnes bewusst. „Die Trainer setzten auf ihn, er durfte ab da auch immer eine Stufe höher mitspielen. Da dachten wir: Aus Roman könnte ein NLA-Spieler werden.“ Als er 17 Jahre alt war, zeichnete sich der Weg in die NHL ab.

„Plötzlich gab es einen Hype, und die Agenten, inklusive jene in Nordamerika, bemühten sich um ihn“, erinnert sich der Vater. Er beschreibt es als unglaublich, dass der 35-Jährige am heutigen Donnerstag im Spiel gegen die Ottawa Senators (8:00 pm ET, Fr. 2:00 Uhr) sein 1.000 NHL-Spiel bestreiten wird.

„Diese Zahl zeigt einerseits, was er erreicht hat – man weiß, was es alles braucht. Und andererseits, wie schnell die Zeit vergeht. 15 Jahre ist er schon in Nordamerika. Ich bin glücklich, dass er immer noch gesund ist.“

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