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Die Carolina Hurricanes haben in diesen Stanley Cup Playoffs einen neuen NHL-Rekord aufgestellt, der positiv, aber auch negativ ist. Noch nie hat ein Team in der K.o.-Runde zwölf Spiele in Folge zu Hause gewonnen und auswärts verloren. Nachdem die Hurricanes aber als punktbestes Team der Metropolitan Division in die Playoffs starteten, gewannen sie so die erste Runde gegen die Boston Bruins mit 4:3 und führen nach Spiel 5 der zweiten Runde gegen die New York Rangers mit 3:2. Sie stehen damit kurz vor dem Einzug in das Eastern Conference Finale gegen die Tampa Bay Lightning.

Am Samstag (8 p.m. ET; NHL.tv; So. 2 Uhr MESZ) steht aber die nächste Auswärtspartie im Madison Square Garden an, wo sich die Hurricanes anschicken, ihre Misere in der Fremde nach fünf Niederlagen zu beenden. Für Carolinas Trainer Rod Brind'Amour ist die Negativserie kein schlechtes Omen und er sieht gute Chancen dafür, den Bock umzustoßen.

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"Es ist kein Problem", verdeutlicht er am Freitag. "Ich weiß, dass es so ist. Wir hatten nicht die Ergebnisse auswärts, aber unsere Spiele waren gut. Es sind ein paar Dinge zu justieren. Wir nehmen zu viele Strafzeiten, sind etwas unkonzentriert und diese Dinge, die zu Hause nicht passieren. Jedes Spiel hat sein eigenes Leben und das wird morgen auch so sein. Wir versuchen unser Spiel zu spielen und sie versuchen ihr Spiel zu spielen. Es sind zwei gute Mannschaften und so läuft es einfach."