Vor dem Start der NHL Preseason 2026/27 am 19. September bietet NHL.com/de einen detaillierten Einblick in jedes Team.
In dieser Ausgabe: Colorado Avalanche
Jared Bednar, Trainer der Colorado Avalanche, kann die Preseason im Prinzip relativ entspannt angehen. Der größte mögliche Störfaktor von außen, die unklare Vertragssituation um Starverteidiger Cale Makar, ist behoben. Makar hat Ende August einen Rekordvertrag unterschrieben. Das neue Arbeitspapier hat eine Dauer von acht Jahren und beschert ihm 163,2 Millionen US-Dollar – im Durchschnitt also etwa 20,4 Millionen US-Dollar pro Saison. Der Vertrag beginnt mit der Spielzeit 2027/28. Damit wird er (Stand heute) zum am besten verdienenden Spieler in der NHL.
Folglich bleibt das Verteidigerpaar Makar/Devon Toews auch weiterhin intakt. Makar hat bereits zweimal die Norris Trophy als bester Verteidiger gewonnen und war Teil des Teams, das 2022 den Stanley Cup gewonnen hat. 2017 hat Colorado Makar an vierter Stelle im NHL Draft gezogen. Mittlerweile ist er mit 136 Toren, 371 Assists und 507 Scorerpunkten der beste Verteidiger in allen drei Kategorien in der Franchisegeschichte der Avalanche.
„Ich freue mich sehr, meine Reise mit den Avalanche fortzuführen in der wunderbaren Stadt Denver und mit diesen fantastischen Fans. Auf die nächsten neun hoffentlich wundervollen Jahre“, sagte Makar in einer Videobotschaft in den sozialen Medien.
Sakic mit deutlichen Worten
„Ohne Superstars kann man nicht gewinnen“, meinte Joe Sakic, President of Hockey Operations bei den Avalanche, nach der Vertragsverlängerung. Er erwarte, dass das Team in den nächsten Jahren das Zeug dazu hat, um den Stanley Cup mitzuspielen und ihn auch zu gewinnen. Die Eckpfeiler des Teams sind noch über Jahre hinaus an die Avalanche gebunden. Makars neuer Vertrag beginnt erst in der Spielzeit 27/28, Nathan MacKinnon hat noch einen Vertrag bis 2031, Martin Necas wird frühestens im Sommer 2034 Unrestricted Free Agent, und Torwart Mackenzie Blackwood ist noch bis Sommer 2030 bei Colorado unter Vertrag.
Das gibt Bednar die Gelegenheit, das Team ohne störende Nebengeräusche was Vertragsgespräche angeht auf die neue Saison vorzubereiten. Doch was will man bei einer Mannschaft verbessern, die nach Ende der regulären Saison das punktbeste Team der NHL war, die beste Offensive (298 Tore) und die beste Defensive (197 Gegentore) der Liga hatte? Auch im Penalty Killing war die Mannschaft spitze in der NHL: 84,6 Prozent Erfolgsquote – da kam kein anderes Team ran.






















