„Ehrlich gesagt hatte ich gehofft, dass die Jungs vor mir treffen“, lachte Harkins. „Ich habe einfach geschossen. Unsere Väter waren ja heute hier und meiner hat mir immer gesagt, ich solle mehr schießen. Jeder hier hat schon einmal Penaltyschüsse gemacht. Es geht immer an die Nerven. Ich hatte zuletzt nicht oft gespielt, also wollte ich es einfach hinter mich bringen.“
Vor Harkins hatten bereits Kris Letang, Sidney Crosby und Lars Eller im Shootout verwandelt. Doch jeweils direkt davor waren auch Montreals Nick Suzuki, Cole Caufield und Sean Monahan erfolgreich. Die Spannung wuchs also von Runde zu Runde.
„Es macht immer Spaß, je länger es dauert“, grinste Penguins-Verteidiger Erik Karlsson, der mit seinem Versuch an Sam Montembault gescheitert war. „Die Jungs auf der Bank werden ein bisschen panisch und hoffen, dass jemand für uns trifft, damit es vorbei ist und sie nicht selbst als Schütze ausgewählt werden. Auf der anderen Seite ist so ein Penaltyschuss auch immer eine Chance, die man normalerweise nicht bekommen würde. Heute hat ‚Harks‘ das Tor für uns geschossen. Ich weiß gar nicht, ob er jemals einen Penaltyschuss ausführen durfte. Es war ein großer Moment für ihn persönlich aber auch für uns als Mannschaft.“
Penguins Powerplay im Aufschwung
Zuvor hatte sich Pittsburgh in einem Back-to-Back-Spiel schwergetan, in die Partie zu finden und lag zur ersten Pause bereits mit 1:3 zurück. Den einzigen Treffer lieferte bis dahin Kapitän Crosby (14.).
„Wir hatten nicht den Start, den wir wollten, aber wir haben weitergekämpft und uns in dieses Spiel zurückgearbeitet“, sagte Penguins-Trainer Mike Sullivan. „Ich glaube auch, dass das Powerplay mal wieder den großen Unterschied für uns gemacht hat. Insgesamt hat ‚Ned‘ ein paar gute Saves zur richtigen Zeit für uns gezeigt. Ich bin einfach stolz auf die Mannschaft. Es war ein Back-to-Back-Spiel, die nie leicht sind.“