"Niemand dachte, dass wir gewinnen könnten. Außer Bob. Er ließ uns glauben, dass alles möglich ist. Er hat uns beigebracht zu siegen und ist der Hauptverantwortliche gewesen, dass wir den Stanley Cup geholt haben", sagte Lemieux über die erste Meisterschaft der Penguins.
Der Weg zum zweiten Triumph war ebenso wenig vorgezeichnet. Pittsburgh landete in der Patrick Division mit einer Matchbilanz von 39-32-9 und 87 Punkten aus 80 Spielen lediglich auf dem dritten Platz. Als größtes Sorgenkind entpuppte sich die Defensive. Die Penguins handelten sich 308 Gegentore ein, was den drittschlechtesten Wert aller 22 NHL-Teams bedeutete. Nichts zu mäkeln gab es dagegen an der Offensive. Sie sorgte für 343 Tore und trug entscheidend dazu bei, dass es nach Ende der regulären Saison für einen Platz in den Stanley Cup Playoffs reichte.
Das Maß aller Dinge in Sachen Scoring war einmal mehr Lemieux. Der Center brachte es auf 131 Punkte (44 Tore, 87 Assists) und führte damit die NHL-Scorerwertung an. Auf Rang zwei landete sein Teamkollege Kevin Stevens mit 123 Zählern (54 Tore, 69 Assists).