Für die Dallas Stars ist die Saison durch die Niederlage gegen die Edmonton Oilers im Western Conference Finale beendet. Trainer Peter DeBoer führte das einerseits auf die Qualität des Gegners zurück.
„Eigentlich ist die dritte Runde nicht anders als die erste Runde. Aber es geht noch mehr um die Kleinigkeiten. Manchmal sind die anderen Teams besser, manchmal stehen sie kompakter und defensiv besser, ihre Torhüter werden besser, sonst wären sie nicht im Halbfinale“, sagte er.
DeBoer stellte fest, dass es seiner Mannschaft an Effektivität fehlte: „Ich denke, wir haben in den Playoffs insgesamt nicht so viele Tore erzielt wie in der regulären Saison.“
Der Rush der Stars war nicht wirkungsvoll genug
Als die große Stärke der Stars galten eigentlich die schnellen Angriffe, wie DeBoer erklärte: „Wir wurden in den Scouting-Berichten anderer Teams oft als Rush-Teams bezeichnet. Wir konnten tatsächlich viele Angriffe dadurch kreieren. Aber die Realität in den Playoffs ist, dass der Rush abebbt. Daher muss man andere Wege finden. Unser Powerplay war heiß. Aber man muss auch noch andere Angriffsmöglichkeiten neben dem Rush finden. Und das ist der harte Angriff. Man muss ans Netz kommen. Florida hat dadurch häufig gewonnen. Wir müssen das noch mehr in unser Spiel integrieren.“
Hinzu käme noch ein weiteres Problem: „Ich glaube, dass unser Rush erfolgreicher gewesen wäre, wenn wir häufiger in Führung gegangen wären. Dann kann die andere Mannschaft nicht einfach nur verteidigen. Wenn man aber in 15 der 18 Spiele oder so im Rückstand liegt, kann der Gegner den Rush einfacher verteidigen.“
Jamie Benn mit einem Bekenntnis für Dallas




















