Ploetzlich das beste Team der Liga

Die Pittsburgh Penguins sind das heißeste Team der Liga.

Der 4:1-Auswärtssieg am Donnerstag bei Minnesota Wild war das achte Spiel in Folge, bei dem sie gepunktet haben. Sechs Partien davon gewannen sie. Erstmals seit dem 28. Dezember 2016 belegen sie den ersten Platz in der Ligatabelle (mind. 10 Spiele).

Zweitbester Saisonstart der Franchise-Geschichte

Pittsburgh hat dadurch einen der besten Saisonstarts hingelegt. Ihre 18 Punkte bedeuten den zweithöchsten Wert in einem Oktober in der Franchise-Geschichte. Ebenfalls 18 Punkte erreichten sie in den Saisons 2013/14, 2011/12 und 1992/93. Noch besser waren sie lediglich in der Spielzeit 2009/10 (11-3-0, 22 Punkte).

„Wir nehmen jeden Tag, wie es kommt und haben eine Menge Spaß dabei“, sagte Flügelstürmer Bryan Rust. „Es gibt das Gute und das Schlechte, man versucht, aus dem Schlechten zu lernen und auch aus dem Guten zu lernen. Ich versuche einfach, so viel Spaß wie möglich zu haben.“

STL@PIT: Crosby erzielt bei Rusts Tor seinen 1700. Punkt

Crosby, Malkin & Co.: Die Erfolgsfaktoren

Es sind die bekannten Gesichter, die in Pittsburgh für Furore sorgen: Evgeni Malkin und Sidney Crosby erzielten zusammen 11 Tore und 32 Punkte.

Auch die Neuzugänge tragen ihren Teil zum Erfolg bei: Justin Brazeau und Anthony Mantha erzielten zusammen 23 Punkte (12 Tore, 11 Assists). Beide wurden letzte Saison als Free Agents verpflichtet.

Junge Spieler wie der 24-jährige Torhüter Arturs Silovs (2,44 Gegentore pro Spiel, 91,9 Prozent Fangquote) und der 18-jährige Erstrunden-Pick Ben Kindel (drei Tore) haben ebenfalls ihren Beitrag geleistet.

Offensiv und defensiv überragend

Die Statistiken sprechen für sich: Die Penguins erzielen in dieser Saison durchschnittlich 4,33 Tore pro Spiel und belegen damit den zweiten Platz in der NHL. Auf der anderen Seite kassieren sie im Schnitt nur 2,33 Gegentore pro Spiel – der fünftbeste Wert in dieser Saison.

Ihr Powerplay ist mit einer Erfolgsquote von 40,0 Prozent das drittbeste der NHL.

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