In der NHL spitzt sich das Rennen um die Stanley Cup Playoffs weiter zu. Diesem Druck halten die Ottawa Senators in den letzten Wochen beeindruckend gut stand. Am Donnerstag landeten die kanadischen Hauptstädter im heimischen Canadian Tire Centre einen 5:1-Erfolg gegen die Florida Panthers. Für Ottawa war es der dritte Sieg in Serie sowie der vierte aus den letzten fünf Spielen.
„Unser Ziel ist immer noch dasselbe. Solange es nicht erreicht ist, wollen wir weiter drücken und uns auf jedes einzelne Spiel fokussieren“, sagte Senators-Verteidiger Thomas Chabot, der sein Comeback gab.
Ottawa zeigt keine Nerven und startet stark
Wie wichtig der Sieg gegen Florida war, zeigte sich beim Blick auf die Ergebnisse aus den Parallelspielen: Mit den Detroit Red Wings (6:3 gegen die Philadelphia Flyers) und den New York Islanders (5:3 gegen die Toronto Maple Leafs) fuhren zwei direkte Konkurrenten Punkte ein. Ottawa aber erledigte seine Hausaufgaben gegen die Panthers.
„Es war nicht immer schön, aber wir sind drangeblieben und haben uns durchgekämpft“, sagte Abwehrmann Jake Sanderson. „Wir spielen zwar gegen Teams, die aus dem Playoff-Rennen ausgeschieden sind, aber viele Jungs dort spielen für ihren eigenen Erfolg und dadurch hart. Man kommt also nicht an diesen Spielen vorbei.“
Genau dies gelang durch einen guten Start: Drake Batherson im Powerplay nach 6:49 Minuten und Fabian Zetterlund nach 17:00 Minuten sorgten für eine leistungsgerechte 2:0-Führung.
„Nun, wir haben viel darüber gesprochen, wie wir in Führung liegend spielen wollen, nicht passiv zu sein, sondern aggressiv. Ich glaube, wir haben das sehr gut verstanden, schon seit der letzten Saison“, lobte Senators-Trainer Travis Green. „Mir hat unser erstes Drittel wirklich gut gefallen. Im zweiten haben wir den Fuß ein wenig vom Gas genommen, es im dritten Drittel aber wieder voll durchgedrückt.“























