Bei den Buffalo Sabres war nach zwei Niederlagen in Folge zuletzt Wundenlecken angesagt. In der Best-of-7-Serie gegen die Montreal Canadiens in der Zweiten Runde der Stanley Cup Playoffs 2026 liegen die Jungs von den Niagarafällen mit 1:2 zurück. Die zuvor so stabile Defensive zeigte bei den jüngsten 1:5 und 2:6 ungeahnte Auflösungserscheinungen. Für Spiel 4 am Dienstag (7 p.m. ET; Mittwoch, 1 Uhr MESZ) im Bell Centre in Montreal will Buffalo die Zügel wieder anziehen.
„Wir sind eine Mannschaft, die ehrlich miteinander umgeht. Wir waren nicht gut genug, um das Spiel zu gewinnen“, betont Sabres-Trainer Lindy Ruff. „Es ist keine Zeit für Ausreden. Es ist eine Situation, in der man weiß, dass man gegen eine gute Mannschaft spielt. Es geht darum, wer mehr Einsatz zeigt - wir oder sie. Werden wir schnell genug spielen? Werden wir den Puck gut genug aus der Defensivzone herausbringen?“
Allzu lange möchte sich Ruff nicht mit den jüngsten Auftritten aufhalten. Sein Blick geht ganz bewusst schnell nach vorne: „Wir müssen einen Neustart durchführen. In den Playoffs geht es immer um das nächste Spiel, nicht um das letzte. Das Einzige, was wir jetzt beeinflussen können, ist Spiel 4, und ich glaube, wir haben in diesem Jahr viele Fragen beantwortet, was schwierige Situationen und Rückschläge zu Beginn der Saison angeht. Ich habe großes Vertrauen in die Mannschaft, also dreht sich alles um morgen.“
Buffalos Power Forward Alex Tuch allerdings will sich die jüngsten Auftritte ganz bewusst in Erinnerung rufen.
„Ich denke nicht, dass wir dieses Gefühl aus dem letzten Spiel vergessen werden“, sagt Tuch. „Für mich persönlich war es defensiv das schlechteste Spiel in den Playoffs. Dieses Gefühl werde ich nicht vergessen. Da ärgert man sich schon ein bisschen darüber. Aber man lernt daraus - und dann macht man weiter.“






















