Auch Shesterkin glänzt besonders, wenn er in New York auf dem Eis steht. 94,8 Prozent aller Schüsse kann er dann abwehren und muss im Schnitt lediglich 2,04-Mal pro Begegnung hinter sich greifen. Auch in Spiel 2 gegen die Lightning stellte er unter Beweis, dass er der sichere Rückhalt der Rangers ist. Gerade in der entscheidenden Phase des Schlussabschnitts zeigte er eine Vielzahl an herausragenden Paraden und brachte die Lightning-Stürmer reihenweise zur Verzweiflung.
"Shesterkin hat einige großartige Saves gezeigt und den Sieg festgehalten", lobte Gallant die Leistung seines Schlussmanns besonders in den Schlussminuten. Dem Goalie gelang es seine fantastische Saison-Heim-Leistung mit 21 Siegen aus 30 Starts, einer Fangquote von 94 Prozent und einem Gegentorschnitt von 1,85 in die Playoffs zu transportieren. Mit seinen zehn Erfolgen in einem Playoff-Lauf rangiert Shesterkin auf Rang fünf unter den Rangers-Goalies. Angeführt wird die Franchise-Statistik von Mike Richter (16/1994).
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Der Goalie ist damit mit Zibanejad und Fox entscheidend für die acht Heimerfolge, die die Rangers bisher sammeln konnten. In der NHL-Historie gelang es nur fünf Teams häufiger in den Playoffs zu Hause zu gewinnen. Der Spitzenreiter, die Edmonton Oilers, ist mit elf Erfolgen in heimischen Gefilden nicht unerreichbar, doch bevor es für die Rangers wieder im Madison Square Garden zur Sache geht, warten zwei Duelle auf fremdem Eis in der Amalie Arena der Tampa Bay Lightning.
Gallant will seine Mannschaft auswärts genauso sehen, wie in New York. "So wie wir die vergangenen beiden Spiele gespielt haben müssen wir auftreten, um die Serie zu gewinnen."