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19. Powerranking: Bruins an der Spitze

Boston klettert auf Rang eins und Dallas Stars schaffen den Sprung in die Top-10

von Marc Rösch / NHL.com/de Autor

Die Bestenliste ist das wöchentliche Teamranking von NHL.com/de. Es spiegelt nicht immer den aktuellen Tabellenstand wieder und ist eher auf eine langfristige Sicht angelegt. Statistiken und Teambilanzen beinhalten die Spiele von Donnerstag auf Freitag.

Zum ersten Mal schafften die Boston Bruins den Sprung an die Spitze des NHL.com/de Power-Rankings. Dank einer erstklassigen Serie von neun Siegen aus den letzten zehn Spielen stießen die Bruins ihre Divisions-Kontrahenten aus Tampa Bay vom Thron. Am unteren Ende des Rankings spielte sich ein anderes Team in den Fokus. Vier Siege in Folge katapultierten die Dallas Stars aus dem Verfolgerfeld auf den neunten Rang.

1. Boston Bruins (33-11-8, Vorwoche: 2)

Mit eiligen Schritten kletterten die Boston Bruins in den vergangenen Wochen die Tabelle der Atlantic Division empor. Auch in der zurückliegenden Woche ließ Boston, das ein straffes Programm zu absolvieren hatte, keine Federn. Nach einem 3:2-Erfolg am Dienstag gegen Detroit demontierten die Bruins keine 24 Stunden später die New York Rangers mit 6:1. Im Madison Square Garden stillten vor allem die Defensivspieler ihren Durst nach Punkten. Zdeno Chara (1 Tor, 1 Assist) und Matt Grzelcyk (2 Assists) markierten jeweils zwei Scorerpunkte. Dank zuletzt vier Siegen in Folge sitzen die Bruins den Tampa Bay Lightning im Kampf um den Spitzenplatz der Atlantic Division dicht im Nacken.

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2. Tampa Bay Lightning (37-14-3, Vorwoche: 1)

Auch wenn die Bruins neue Würze in den Kampf um die vorderen Tabellenplätze brachten, die Tampa Bay Lightning zeigten sich in der abgelaufenen Woche nur wenig beeindruckt. Drei Mal mussten sie sich gegen Teams aus dem Westen Kanadas beweisen. Während die Lightning gegen die Vancouver Canucks zweimal (5:2 und 4:2) die Oberhand behielten, fanden sie am Montag gegen die auf der Erfolgswelle schwebenden Edmonton Oilers um Connor McDavid nicht ins Spiel (6:2-Niederlage). Edmontons Superstar erwischte einen Sahne-Tag und bugsierte den Puck gleich viermal in das Lightning-Gehäuse.

 

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3. Vegas Golden Knights (36-14-4, Vorwoche: 4)

Ein Power-Ranking-Plätzchen gut machten die Vegas Golden Knights. Mit zurzeit 79 Punkten auf der Haben-Seite sind sie nicht nur das Maß der Dinge in ihrer Pacific Division sondern sogar das punktbeste Team der Liga. Gleich drei dicke Brocken standen in der zurückliegenden Woche für Vegas auf dem Programm. Und die Golden Knights meisterten dieses achtbar. Auswärtssiegen gegen die Washington Capitals (4:3) und San Jose Sharks (5:3) steht eine knappe Niederlage gegen die Pittsburgh Penguins (4:5) entgegen. Doch dieses verlorene Spiel soll das Gesamtbild nicht trüben. Die Offensive um Center Jonathan Marchessault, der in den vergangenen drei Spielen sechs Punkte (2 Tore, 4 Assists) erzielte, hat weiterhin einen echten Lauf.

 

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4. Nashville Predators (32-12-9, Vorwoche: 3)

Als ob ihnen vier Spiele nicht genug wären, gingen die Nashville Predators in der zurückliegenden Woche gleich dreimal über die Extra-Distanz. Nach einem respektablen 5:2-Heimerfolg gegen die Rangers am Samstag machte es der Spitzenklub aus der Central Division in den folgenden Partien äußerst spannend. Gegen die New York Islanders, die Toronto Maple Leafs und die Ottawa Senators retteten sich die Predators erst im Schlussdrittel in die Overtime. Nur einmal - gegen die Islanders - gingen sie als Sieger vom Eis. 

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5. Winnipeg Jets (32-13-9, Vorwoche: 6)

Geht es nach einer alten Sportweisheit, so sind angeschlagene Boxer häufig die gefährlichsten. Mit einem solchen hatten es die Winnipeg Jets am Dienstag zu tun. Mit den Arizona Coyotes gab sich das Ligaschlusslicht im MTS Place die Ehre. Gegen eine Mannschaft, die nichts zu verlieren hat, legten die Jets im ersten Spielabschnitt drei Tore vor und brachten die knappe Führung im Stile eines Topteams über die Zeit. Torsteher Connor Hellebuyck erwies sich am Samstag gegen die Colorado Avalanche einmal mehr als sicherer Rückhalt. Ihm gelangen nicht nur 25 Saves sondern auch sein fünfter Shutout der laufenden Saison.

 

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6. Washington Capitals (31-17-5, Vorwoche: 5)

Einen Power-Ranking-Platz runter ging es für die Washington Capitals. Zwar zogen sie gegen Pittsburgh und Vegas zwei Mal den Kürzeren, doch mit einem 3:2-Auswärtserfolg gegen die Columbus Blue Jackets fanden sie am Dienstag wieder den Weg zurück in die Erfolgsspur. Capitals-Stürmer Nicklas Backstrom markierte gegen die Blue Jackets sein 200.-Karrieretor. Am Freitagabend können die Hauptstädter gegen Columbus nachlegen, ehe sie in der kommenden Woche vier Mal gegen divisionsfremde Klubs ranmüssen.  

7. Toronto Maple Leafs (32-19-5, Vorwoche: 8)

Trotz einer Zwei-Tore-Führung taten sich die Toronto Maple Leafs am Mittwoch gegen die Predators äußerst schwer. Die Stanley Cup Finalisten des Vorjahres verlangten dem Altmeister einiges ab und retteten sich ins Penaltyschießen. Dort durften sich die Maple Leafs bei James van Riemsdyk bedanken, der im siebten Anlauf zur Entscheidung verwandelte. Ansonsten erlebte Toronto eine Woche mit Höhen und Tiefen. Der souveränen Vorstellung am Montag gegen die Anaheim Ducks (7:4) steht eine schmerzhafte 4:1-Niederlage gegen Boston gegenüber. 

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8. St. Louis Blues (33-20-3, Vorwoche: 7)

Ohne ihren Topscorer Nathan MacKinnon reisten die Avalanche am Donnerstag in das Scottrade Center. Die St. Louis Blues nutzten diese Schwäche ihres Gegners eiskalt aus und fuhren einen ungefährdeten 6:1-Sieg ein. Brayden Schenn (doppelt), Peter Stastny, Kyle Brodziak und Ivan Barbashev erzielten die Tore für die Hausherren und machten die 6:2-Niederlage zwei Tage zuvor gegen die Minnesota Wild vergessen. In der kommenden Woche werden sich die Blues gegen die Topteams aus Winnipeg, Pittsburgh und Nashville beweisen müssen.

9. Dallas Stars (32-19-4, Vorwoche: V)

Auch wenn es nicht gerade die aktuellen Topteams der Liga waren, gegen die sich die Dallas Stars in der zurückliegenden Woche behaupteten, sie stellten eindrucksvoll unter Beweis, dass sie ein Wörtchen um die Playoffplätze der Western Conference mitreden werden. Mit Siegen gegen die Minnesota Wild (6:1), die New York Rangers (2:1) und die Chicago Blackhawks (4:2) bauten die Texaner ihre Erfolgsserie auf vier Spiele aus. Aus den letzten zehn Spielen fuhr Dallas sieben Siege bei lediglich zwei Niederlagen in regulärer Spielzeit ein. In Torlaune befindet sich Center Tyler Seguin: In den vier zurückliegenden Spielen markierte er sieben Punkte (5 Tore, 2 Assists).

10. San Jose Sharks (28-18-8, Vorwoche: 9)

Die San Jose Sharks erlebten eine äußerst durchwachsene Woche. Zwar konnten sie gegen die Blue Jackets und Carolina Hurricanes auf fremden Eis jeweils mit 3:1 gewinnen, doch Niederlagen gegen die Avalanche und Golden Knights trüben das Bild. Zwar markierte der Schweizer Legionär Timo Meier am Donnerstag zwei Punkte gegen Vegas, dies nutzte am Ende jedoch nichts. Die Golden Knights setzten sich mit 5:3 gegen die Nordkalifornier durch. 

 

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Die Verfolger: Colorado Avalanche (V), Minnesota Wild (-), Los Angeles Kings (V), Columbus Blue Jackets (V), New Jersey Devils (10)

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