Bei der Videokonferenz am Montag spielten alle drei eine Art Familienquiz. Es war offensichtlich, wie gut sie sich kennen.
Wer schaut am liebsten die Serie "Love Is Blind"? Matthews.
Wer kann am ehesten nur von Pizza leben? Marner
Eine bedeutende Regel, die alle drei hatten, wenn sie gemeinsam Essen gingen, hieß laut Marner: "Finger weg vom Handy. Wer sein Handy angefasst hat, musste zahlen." Es ging nach seinen Worten einfach darum, dass man die Zeit wirklich gemeinsam verbringt und zusammen Spaß hat und miteinander redet und nicht nur mit dem Smartphone auf Twitter und Instagram unterwegs ist oder anderen Leuten schreibt.
Einzige Ausnahme war, dass Marleau Anrufe von seiner Familie annehmen durfte.
Für Familie und Freunde präsent zu sein, ist besonders wichtig, vor allem in diesen Zeiten. Man muss soziale Distanz wahren, um die Verbreitung des Virus einzudämmen, aber egal wie weit man physisch voneinander entfernt ist, man muss und sollte nicht emotional distanziert sein. Wenn man sich trifft, sollte man das Handy wegpacken. Jetzt, wo man getrennt ist, sollte man es hervorholen und den Kontakt zueinander halten.
"Es war schön, Marleau um sich zu haben, ganz gleich, ob auf oder abseits des Eises. Er ist jemand, mit dem man gute Gespräche führen kann. Es ist bereichernd, seine Meinung über Themen aus dem Eishockey und dem Leben zu hören", sagte Matthews.
Matthews und Marner, die heute beide 22 sind, bleiben mit dem 40-jährigen Marleau in Kontakt.
"Ich weiß, dass er immer für mich da ist, wenn ich Hilfe brauche und dass ich ihn immer um Rat fragen kann, immerhin hat er schon viel durchgemacht", fügte Matthews hinzu. "Er ist ein guter Freund und ich weiß, dass er mir immer eine ehrliche Antwort gibt."
Das alles geht weit über Eishockey hinaus.