Sollte Fiala, ähnlich wie im Vorjahr, im Laufe der Spielzeit produktiver werden, könnte das späte Erfolgserlebnis gegen die Blackhawks eine Art Initialzündung für ihn und seine neuen Mannschaftskameraden gewesen sein.
Trainer Todd McLellan lobte das Zustandekommen des spielentscheidenden Tores nach der Schlusssirene explizit: "Ich denke, das ist gutes Spielmanagement gewesen. Das ist ein gutes Maß an Aufmerksamkeit. Die Spieler wussten auch, wie viel Zeit noch auf der Uhr war, also wurde nicht herumgealbert. Sobald der Puck zu Kevin kam, wusste er, dass er ihn schießen musste, und er hat es geschafft."
Mit der Gesamtleistung des Kaders zeigte sich der Coach zufrieden: "Es war ein intensiver Abend. Die Jungs haben hart gespielt, wieder viele Schüsse geblockt, sie haben das Tor leidenschaftlich verteidigt. Es waren zwei gut und hart erkämpfte Punkte für unser Team. Das war wahrscheinlich nicht unser bestes Spiel, aber manchmal muss man auch auf diese Weise gewinnen. Das gehört einfach mit dazu, wenn man sich als Team weiterentwickeln will. Hin und wieder gilt es einfach einen Weg zu finden, um am Ende zu gewinnen, und das haben wir heute getan", befand McLellan.
Dabei galt es für die Hausherren einen unglücklichen Start zu überwinden. Taylor Raddysh hatte die Gäste in der 19. Minute in Überzahl mit 1:0 in Führung gebracht. Nachdem Phillip Danault im Mitteldrittel der Ausgleich für die Kalifornier gelang, hielten beide Abwehrformationen dicht, so dass es mit dem Spielstand von 1:1 nach dem Ablauf der regulären 60 Minuten in die Verlängerung ging. Hier wurde Fiala dann zum späten Matchwinner für seine Farben.
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Los Angeles darf sich nach dem Erfolg über eine Statistik von 9-6-1 freuen. Zudem gelang der Mannschaft zum zweiten Mal in dieser Saison ein dritter Sieg in Serie. Dennoch rangieren die Kings mit einem absolvierten Spiel mehr, sieben Zähler hinter den Vegas Golden Knights (13-2-0) auf Platz zwei in der Pacific Division.
Weiter geht es für die Kings am Samstag (10:30 p.m. ET; NHL.tv; So. 4:30 Uhr MEZ), wenn Moritz Seider, Pius Suter und die restlichen Detroit Red Wings ihre Visitenkarte in Los Angeles abgeben werden.