Goodrow macht in der Regel nicht als Schütze von wichtigen Treffern von sich reden. "Normalerweise ist er derjenige, der die spielentscheidenden Tore verhindert", beschreibt Coach Cooper die Rolle des emsigen Arbeiters. Damit hatte er in der vergangenen Saison seinen Anteil daran, dass die Lightning den Stanley Cup holten.
Verteidiger Victor Hedman lobte seinen Teamkollegen: "Man kann wirklich sagen, dass er ein toller Spieler ist. Bereits im vorigen Jahr war er in der Bubble großartig. Wir können ihm in jeder Situation vertrauen. Er ist ein echter Kämpfer."
Besonders bemerkenswert: Drei der vier Playoff-Tore, die Goodrow in seiner Karriere bislang erzielte, waren der Game-Winner.
Es sind genau solche Spiele wie am Sonntag, mit denen sich ein Akteur für höherdotierte Verträge empfehlen kann. Nach dieser Saison wird sein Vertrag enden. Als Unrestricted Free Agent kann er sich das beste Angebot aussuchen und dürfte dann deutlich mehr verdienen als die 925 000 US-Dollar, die er momentan kassiert. Cooper freut sich jedenfalls, dass der Spielmacher seine Qualitäten erneut unter Beweis gestellt hat: "Es ist schön, dass er endlich einmal so im Rampenlicht steht, wie er es verdient."
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Goodrow wird nun mit Tampa Bay alles daransetzen, auch Spiel 2 am Dienstag (7:30 p.m. ET; NHL.TV; Mi. 1:30 Uhr MESZ) in Raleigh erfolgreich zu bestreiten. Das erste Aufeinandertreffen hat gezeigt, was für ein starker Gegner die Hurricanes sind. Mit 38 zu 30 Torschüssen hatte Carolina ein Chancenplus, scheiterte allerdings immer wieder an Torwart Andrei Vasilevskiy, der sich mit 37 Saves als sicherer Rückhalt erwies. Lediglich einmal musste er hinter sich greifen, als Jake Bean in der 42. Minute im Powerplay das zwischenzeitliche 1:1 erzielte. Zuvor hatte Brayden Point im zweiten Drittel den Führungstreffer für Tampa Bay erzielt.
Hurricanes-Trainer Rod Brind'Amour sieht seine Mannschaft trotz der Niederlage auf dem richtigen Weg: "Unser Abschluss kann in einigen Dingen besser sein. Ansonsten war es eigentlich ein ziemlich gutes Spiel von uns." Die Gastgeber müssen im nächsten Spiel außerdem einen Weg finden, um den "Jeep von Tampa Bay" besser in den Griff zu bekommen.