DE International Ice 2 20

International Ice ist die wöchentliche Serie von NHL.com/de, in der über Spieler mit NHL-Bezug aus den wichtigen europäischen Ligen berichtet wird. Dabei richtet sich der Fokus auf Akteure aus Deutschland, der Schweiz und Österreich.

Nachdem er sich zwischendurch mit dem Scoring schwertat, wusste Tobias Rieder vom EHC Red Bull München zuletzt als Punktesammler zu überzeugen. Vier Zähler verbuchte er allein in den letzten vier Spielen. Mit einem Doppelpack im Finale der Champions Hockey League 2025 sorgte indessen Sven Andrighetto von den ZSC Lions dafür, dass der Pokal ein weiteres Jahr in der Schweiz bleibt.

Rieder findet Scoring-Touch wieder

Tobias Rieder vom EHC Red Bull München hat in der zurückliegenden Woche erneut als Scorer von sich reden gemacht. Zum 5:2-Heimsieg am Donnerstag gegen die Schwenninger Wild Wings steuerte er den Treffer zum 1:1-Ausgleich bei. Zwei Tage später gewannen die Münchner vor eigenem Publikum mit 5:3 gegen die Löwen Frankfurt. Auf das Konto von Rieder gingen dabei die Vorlage zum 1:0 und der Secondary Assist beim 4:1. Am Dienstag kassierten die Red Bulls im achten Spiel unter der Regie von Trainer Don Jackson die erste Niederlage. Bei den Nürnberg Ice Tigers stand am Ende ein 1:2 aus Gästesicht auf der Anzeigetafel. Am einzigen Tor des EHC war Rieder nicht beteiligt.

Das ändert jedoch nichts an der Tatsache, dass sein Scoring-Trend nach oben zeigt. In den letzten vier Partien sammelte der Angreifer vier Punkte (zwei Tore, zwei Assists). Alles in allem sind für ihn 20 Zähler (neun Tore, elf Assists) aus 42 Einsätzen in der laufenden Saison verzeichnet.

Kühnhackl und Michaelis stocken Scorerkonto auf

Ebenfalls zwei Siege und eine Niederlage lautete die Bilanz für die Adler Mannheim. Am Freitag bezwangen sie zu Hause den Spitzenreiter ERC Ingolstadt mit 4:3. Tom Kühnhackl erzielte das 2:1 und stockte damit sein Scorerkonto auf 16 Punkte (acht Tore, acht Assists) auf. Marc Michaelis lieferte zwei Tage später beim Auswärtsspiel gegen die Augsburger Panther die Vorlage zur 1:0-Führung. 3:1 hieß es nach 60 Minuten für die Kurpfälzer. Für Adler-Kapitän Michaelis sind nunmehr 29 Punkte (zehn Tore, 19 Assists) registriert. Am Dienstag verlor Mannheim daheim mit 1:2 gegen die Grizzlys Wolfsburg. Kühnhackl stand nicht im Aufgebot und Michaelis ging leer aus.

Tom Kuhnhackl #14 of the New York Islanders skates against the Boston Bruins at Barclays Center on January 11, 2020 in New York City. Boston Bruins defeated the Boston Bruins 3-2 in OT. (Photo by Mike Stobe/NHLI via Getty Images)

Durchwachsene Bilanz der Eisbären

Recht durchwachsen verliefen die drei jüngsten Auftritte der Eisbären Berlin. Dem 4:5 n.P in eigener Halle gegen die Fishtown Pinguins Bremerhaven am Freitag folgte am Sonntag ein 4:2-Heimerfolg gegen die Straubing Tigers. Nichts zu bestellen hatten die Berliner am Dienstag bei den Löwen Frankfurt. Sie unterlagen dort mit 1:5. Lean Bergmann konnte sich in den drei Partien nicht als Scorer auszeichnen.

Andrighetto entscheidet Finale der Champions League

Die ZSC Lions haben am Dienstag das Endspiel der Champions Hockey League 2025 für sich entschieden. In der heimischen Arena rangen sie Färjestad BK aus Schweden in einem packenden Finale mit 2:1 nieder. Matchwinner auf Seiten der Zürcher war Sven Andrighetto, der einen Doppelpack schnürte. Damit bleibt die Trophäe in Schweizer Hand. Im Vorjahr hatte sie der Genève-Servette HC geholt. Für die ZSC Lions ist es der erste Triumph in diesem Wettbewerb.

Sven Andrighetto of ZSC Lions Zurich celebrates the victory during the medal ceremony after the Champions Hockey League Final 2025 between ZSC Lions Zurich and Farjestad Karlstad at Swiss Life Arena on February 18, 2025 in Zurich, Switzerland. (Photo by Daniela Porcelli/Getty Images)

Riat und Raffl mal Torschütze, mal Assistgeber

Damien Riat und Michael Raffl bewegten sich bei den zwei Partien des Lausanne HC im Gleichschritt. Am Freitag landeten die Westschweizer einen 3:1-Auswärtssieg gegen den EHC Kloten. Die Namen von Riat und Raffl erschienen im Spielberichtsbogen in der Torschützenspalte. Am Samstag zog der LHC auf eigenem Eis mit 3:4 n.P. gegen die ZSC Lions den Kürzeren. In dieser Begegnung hatte das Lausanner Stürmerduo jeweils einen Assist zu verzeichnen. Riat verwertete zudem seinen Versuch im Penaltyschießen, was jedoch nicht für einen Erfolg des LHC im Shootout ausreichte.

Michael Raffl #12 of Lausanne HC in action during the National League match between Lausanne HC and EHC Kloten at Vaudoise Arena on January 2, 2025 in Lausanne, Switzerland. (Photo by RvS.Media/Monika Majer/Getty Images)

Zwei Zusatzschichten für die ZSC Lions

Die ZSC Lions mussten im Schweizer Ligabetrieb nicht nur beim Duell mit Lausanne in die Zusatzschicht, sondern bereits tags zuvor im Heimspiel gegen Fribourg-Gottéron. Diese Partie endete mit 2:3 nach Verlängerung. Denis Malgin hatte zum 1:2 getroffen. Beim Sieg gegen Spitzenreiter LHC am Samstag verbuchte Yannick Weber in der regulären Spielzeit einen Assist, während Malgin seinen Sololauf im Penaltyschießen verwertete.

Starker Auftritt von Berra und Diaz

Den Erfolg in Overtime hatte Fribourg-Gottéron nicht zuletzt Torwart Reto Berra und Verteidiger Raphael Diaz zu verdanken. Berra parierte 35 von 37 Schüssen auf seinen Kasten und kam so auf eine Fangquote von 94,59 Prozent. Diaz wusste nicht nur in der Defensive zu überzeugen, sondern setzte auch Akzente nach vorne. Diese Bemühungen wurden mit einem Tor und einem Assist belohnt. Nach vier vorangegangenen Siegen in Folge verlor Fribourg am Samstag zu Hause mit 2:3 gegen den HC Lugano.

Goalie Reto Berra #20 of HC Fribourg-Gotteron warms up prior the Swiss National League game between Lausanne HC and HC Fribourg-Gotteron at Vaudoise Arena on October 11, 2024 in Lausanne, Switzerland. (Photo by RvS.Media/Monika Majer/Getty Images)

Verteidiger Berni zweimal Vorbereiter

Mit Tim Berni vom Genève-Servette HC bewies ein weiterer Verteidiger seine Offensivqualitäten. Bei der 4:7-Auswärtspleite seiner Mannschaft am Freitag gegen den EHC Biel-Bienne und beim 5:4 n.V. in heimischen Gefilden gegen die SCL Tigers bereitete er ein Tor vor.

Hofmann trifft und assistiert

Nur einmal war in der vorigen Woche der EV Zug gefordert. Das Team entledigte sich seiner Aufgabe mit Bravour und fertigte vor den eigenen Fans den SC Rapperswil-Jona Lakers mit 6:1 ab. Grégory Hofmann schoss ein Tor und bekam zudem noch einen Assist gutgeschrieben.

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