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Hischier und Müller sind gespannt auf den SC Bern

Die beiden Schweizer in Diensten der Devils blicken dem Duell voller Vorfreude entgegen

von NHL.com/de @NHLde

Man spürt es sofort: Nico Hischier und Mirco Mueller, die beiden Schweizer in Diensten der New Jersey Devils, genießen den Aufenthalt in Bern und den Kontakt zu ihren Landsleuten. Völlig entspannt standen sie am Samstag in den Katakomben der PostFinance Arena und plauderten meist auf Schwyzerdütsch mit den Medienvertretern über das bevorstehende Spiel der NHL Global Series Challenge am Montagabend um 19.30 Uhr gegen den SC Bern. Hischier und Müller freuen sich ungemein auf ihren Auftritt in der Heimat. Allerdings können sie nur schwer abschätzen, was genau sie in der Partie erwartet.

Hischier geht zunächst einmal davon aus, dass es auf den Rängen recht laut zugehen wird, vor allem in der Fankurve der Berner. Der Stürmer der Devils verfügt diesbezüglich über Insiderwissen. In der Saison 2015/16 kam er als 16-jähriger Junior zu 15 Einsätzen in der ersten Mannschaft des SCB. "Ich hoffe, dass die Fans mich freundlich empfangen werden, auch wenn sie später wohl eher den SCB anfeuern", sagte der Devils-Angreifer im Gespräch mit NHL.com/de. "In der regulären Saison geht es in der NHL wesentlich ruhiger zu, als bei einem Spiel in der Schweizer National League. Es gibt dort keinen Zuschauern, der trommelt oder singt. In den Playoffs ist wiederum alles ganz anders. Die Fans dürfen dann mehr und sind viel ausgelassener. Zwischen der regulären Saison und den Playoffs in der NHL liegen Welten, was die Stimmung betrifft", zog Hischier einen Vergleich zwischen den Fankulturen in Nordamerika und der Schweiz.

 

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Was das Sportliche anbelangt, erwartet der First-Overall-Pick des Jahres 2017 am Montag einen engagiert zu Werke gehenden Kontrahenten. "Der SCB hat ein gutes Team und wird versuchen, sein Spiel zu machen. Ich denke nicht, dass die Berner recht schüchtern sein werden", so Hischier. Da trifft es sich gut, dass die Devils nach Einschätzung ihres Schweizer Stürmers inzwischen wieder voll im Saft stehen. "Natürlich kann man immer noch etwas verbessern. Aber im Großen und Ganzen würde ich sagen, kommen wir den 100 Prozent Leistungsvermögen schon sehr nahe. Das ist auch gut so", betonte der 19-Jährige.

Mirko Müller beurteilt die Lage ähnlich. "Ich fühle mich soweit fit und denke, dass unsere Mannschaft bereit ist für den Saisonstart. Besonders erfreulich war unsere Leistung beim letzten Spiel der Preseason in Winnipeg, wo wir den langersehnten ersten Sieg eingefahren haben", sagte der 23 Jahre alte Verteidiger der Devils.

Eine Prognose zum bevorstehenden Match am Montag fällt Müller nicht leicht. "Für einige von uns ist die größere Eisfläche sicher eine Umstellung. Andererseits haben die Berner gegen uns das dritte Spiel innerhalb von vier Tagen. Sie werden sicherlich ihr Bestes geben, aber sie müssen wissen, dass sie auf ein NHL-Team treffen", meinte Müller selbstbewusst. Er sieht das Spiel gegen den SC Bern auf jeden Fall als wichtige Generalprobe für den Saisonauftakt in der NHL am 6. Oktober gegen die Edmonton Oilers an. Dieses Spiel wird im Rahmen der NHL Global Series 2018 in Göteborg ausgetragen.

 

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Die beiden jungen Schweizer wollen mit starken Darbietungen in Bern und Göteborg ihren Anspruch auf eine wichtige Rolle im Team untermauern. Hischier hatte sie bereits in seiner Rookie-Saison 2017/18 inne. In der Hauptrunde kam er in allen 82 Begegnungen zum Einsatz und verbuchte 52 Scorerpunkte (20 Tore, 32 Vorlagen). Damit war er nach Taylor Hall der zweitbeste Scorer der Devils. In den Playoffs bestritt er ebenfalls alle fünf Spiele der Devils und erzielte dabei einen Treffer.

Müller kam zwar lediglich auf 28 Einsätze (vier Assists) in der regulären Saison 2017/18, was jedoch einer schweren Schulterverletzung Mitte November geschuldet war. Die Blessur zog eine mehrwöchige Zwangspause nach sich. Ende Januar kämpfte sich der Defensivspieler in den Kader zurück. Von da an zählte er zum Stammpersonal. Sollte er gesund bleiben, gilt Müller in der kommenden Spielzeit als Top-4-Verteidiger gesetzt.

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