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McDavid und Draisaitl sind "Albtraum" für Gegner

Oilers' "spezielle Spieler" hatten elf Punkte beim Sieg gegen Avalanche und werden von zukünftigen Hockey Hall of Famers gelobt

von Mike Zeisberger / NHL.com Redakteur

TORONTO - An dem Tag, an dem Guy Carbonneau seinen Ring der Hockey Hall of Fame dafür erhält, dass er einer der besten Checker jemals war, wurde die Legende der Montreal Canadiens gefragt, was er dafür tun würde, um Connor McDavid und Leon Draisaitl im Griff zu behalten.

"Ich müsste definitiv etwas an meinen Qualitäten beim Schlittschuhlaufen arbeiten", sagte der frühere Center mit einem Grinsen am Freitag in Bezug auf die topscorenden Stürmer der Edmonton Oilers. "Das ist das Schöne an dem Spiel jetzt. Alle Spieler sind so schnell. Und diese zwei sind insbesondere spezielle Spieler."

Die anderen Mitglieder der Einführungsklasse der Hall of Fame von 2019 können nicht mehr tun als zuzustimmen.

Zusammen mit Carbonneau waren zur Ring Zeremonie erschienen: der frühere New York Rangers, Pittsburgh Penguins und Dallas Stars Verteidiger Sergei Zubov, die frühere Stürmerin des kanadischen Nationalteams Hayley Wickenheiser, Penguins General Manager Jim Rutherford und Vaclav Nedomansky, der erste Athlet, der aus einem Land des damaligen Ostblocks (Tschecheslowakei) nach Nordamerika kam, um eine professionelle Eishockey-Karriere zu starten und sich Toronto aus der World Hockey Association in 1974 anschloss.

Video: COL@EDM: McDavid verleiht den Oilers viel Schwung

Boston College Trainer Jerry York, der fünf Meisterschaften bei den Männern in der NCAA Division I gewonnen hatte, konnte der Zeremonie nicht beiwohnen, wird aber an der Einführung am Montag teilnehmen.

Es gab ein Staunen unter den Geehrten über McDavid und Draisaitl, die zusammen elf Punkte bei Edmontons 6:2-Sieg gegen die Colorado Avalanche am Donnerstag erzielten. McDavid kam auf sechs Punkte (drei Tore, drei Assists), Draisaitl verbuchte fünf Assists.

"Es gibt einige Jungs im heutigen Spiel, besonders mit der Geschwindigkeit, die Elite-Jungs wie diese checken können", betonte Carbonneau, der außerdem für die St. Louis Blues und Dallas Stars auflief. "(Centers) Patrice Bergeron und Anze Kopitar kommen mir da in den Sinn. Aber es ist nicht einfach."

"Ich denke, dass die Leute Spieler wie McDavid und Draisaitl sehen wollen. Sie zahlen viel Geld, um Jungs wie diese im Fernsehen oder direkt auf dem Eis zu sehen. Für Trainer ist es ein irgendwie ein Albtraum. In meinen Tagen war der Schlüssel zum Sieg Jungs vom Scoren abzuhalten. Heute geht es darum, wenn sie vier treffen, dass man fünf oder sechs braucht. Für die Show macht es Spaß zuzusehen."

Carbonneau sagte, dass er in seiner Laufbahn auf einige dynamische Stürmer-Duos getroffen sei, namentlich Wayne Gretzky und Jari Kurri von den Oilers sowie Brett Hull und Adam Oates von den Blues.

Rutherford ist bei Pittsburgh gesegnet mit seinen eigenen zwei Top-End-Stürmer Sidney Crosby und Evgeni Malkin. Crosby wird aber mindestens sechs Wochen ausfallen, nachdem er in dieser Woche am Muskel operiert werden musste.

"Ich werte sie nicht bewerten, aber [McDavid and Draisaitl] sind auf dem Niveau", sagte Rutherford. "So lange wie ich in diesem Sport bin, gab es immer wieder Zeiten, in denen Leute fragten: 'Wo wird das Spiel hingehen? Wenn der oder der Spieler weggehe, wo würde es landen?' Das ist ein Beispiel für zwei junge großartige Spieler. Und sie werden an den Punkt kommen, an dem sie zwei weitere großartige Spieler werden. Es läuft immer in der Art ab."

"Als ich in Montreal spielte, hatten wir Guy Lafleur und Steve Shutt. Die Bruins waren immer mit Phil Esposito und Bobby Orr gefährlich. Die Flyers mit Bobby Clarke und Reggie Leach. Das waren immer harte Abende. Und nicht für sie", fügte er mit einem Lachen in Erinnerung an seine Tage als Torhüter an.

Video: NJD@EDM: Draisaitl mit der Rückhand beim Breakaway

Draisaitl erreichte 41 Punkte (15 Tore, 26 Assists) in 21 Spielen und wäre auf dem Weg zu 160 Punkten in einem kompletten Spielplan von 82 Spielen. McDavid würde mit 37 Punkten (14 Tore, 23 Assists) in 21 Spielen am Ende 144 erreichen.

"Für einen Verteidiger sind das keine guten Nachrichten", sagte Zubov mit einem Lachen. "Aber es zeigt den Spaß am Spiel. Sie bringen dem Spiel Spaß. Und das ist es, was zählt."

Wickenheiser, gebürtig in Shaunavon, Saskatchewan, wuchs mit der aufkommenden Rivalität zwischen den Oilers und Calgary Flames auf.

"Wenn man Connor und Leon da sieht, dann erinnert mich das an die Oilers der 1980er", erzählte Wickenheiser. "Laufen und Schießen. Ich liebe diese Art von Eishockey. Es ist großartig, wenn das passiert, besonders wenn man die Begeisterung in der ganzen Nation spürt."

Wickenheiser war ebenfalls Teil eines ausgesprochenen Stürmer-Duos, indem sie mit Danielle Goyette für Kanada bei drei Olympischen Spielen auflief und in 1998 die Silbermedaille sowie in 2002 und 2006 jeweils die Goldmedaille gewann. Goyette wurde in 2017 in die Ehrenhalle aufgenommen.

"Wir hatten sehr viel Erfolg über eine lange Zeit", sagte Wickenheiser. "Und ich denke die USA hat zurzeit ihr eigenes dynamisches Duo mit Hilary Knight und Brianna Decker."

Nedomansky wünscht sich für McDavid and Draisaitl, dass sie ihren Lauf fortsetzen können.

"Aber es ist hart", verdeutlichte der frühere Stürmer. "Über einen Spielplan von 82 Spielen, mit der Möglichkeit von Verletzungen und als Ziel der Checker von anderen Teams zu sein ... nun, es macht es nicht unbedingt einfacher."

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