In den vergangenen beiden Saisons befanden sich die Blackhawks in einer ungewohnten Situation, sie mussten nach der regulären Saison direkt in die Sommerpause, ganz ohne Playoffs, die sie zuvor neun Mal in Folge erreicht hatten. An den "alten Männern" lag es jedoch nicht. Über die beiden enttäuschenden Saisons führte Kane das Team wie gewohnt mit beeindruckenden 186 Punkten (71 Tore, 115 Assists) an, gefolgt von Kapitän Toews mit 133 Punkten (55 Tore, 78 Punkte). Keith (acht Tore, 64 Assists, 72 Punkte) und Seabrook (zwölf Tore, 42 Assists, 54 Punkte) lagen bei den Verteidigern auf Platz zwei und drei hinter Erik Gustafsson, der in der Saison 2017/18 alleine 60 Punkte (17 Tore, 43 Assists) erzielte.
Crawford verbuchte von allen in Chicago eingesetzten Torhütern in dieser Zeit die beste Fangquote (91,7 Prozent) und kassierte die wenigsten Gegentore pro Spiel (2,66). Zudem war er der einzige Torhüter, der ein Spiel ohne Gegentor überstand (vier Shutouts), abgesehen von Scott Foster, der als Notfall-Torwart für 14:01 Minuten auf dem Eis stand und bei sieben Schüssen kein Tor zuließ.
In der aktuellen Saison bestätigte sich die Bedeutung der Veteranen. Der Topscorer der Blackhawks? Natürlich Kane mit starken 84 Punkten (33 Tore, 51 Assists) in 70 Spielen, der achtbeste Wert der Liga. Wer folgt ihm auf Rang zwei? Selbstverständlich sein guter Freund Toews mit 60 Zählern (18 Tore, 42 Assists). Die meisten Punkte von einem Verteidiger? Was für eine Frage, Keith war an 27 Toren beteiligt (drei Tore, 24 Assists). Und Crawford bestritt 40 der 70 Spiele (39 Starts) und kam mit 91,7 Prozent Fangquote und 2,66 Gegentoren pro Spiel auf ordentliche Werte, besonders in Anbetracht der Tatsache, dass kein Team mehr Schüsse pro Spiel aufs eigene Tor bekam (35,1) als die Blackhawks.