Das gilt insbesondere für die erste Reihe der Oilers mit McDavid, Leon Draisaitl (6-8-14) und Vasily Podkolzin (7-4-11), die es kumuliert auf 19 Tore, 29 Assists und 48 Punkte bringen.
„So lange zusammen zu spielen bringt so viel Spaß“, freut sich McDavid über die Konstanz in der Top-Formation. Früher wurde er und Draisaitl mal Seite an Seite, dann wieder jeder als Center in einer eigenen Reihe aufs Eis geschickt. Jetzt spielen sie sich gemeinsam fest und haben ganz augenscheinlich eine hervorragende Chemie. „Leon und ich haben gedacht, dass wir mal für ein Spiel oder in bestimmten Situationen, in denen wir ein Tor brauchen, zusammen aufs Eis geschickt werden, aber es war nie ein langfristiger Plan. Ich würde ‚Bouchy‘ (Verteidiger Evan Bouchard) hier auch mit dazu zählen. Die fünf Spieler auf dem Eis sind eine Einheit. Wir finden uns blind, spielen schnell, jeder kann einen Spielzug starten.“
In der Sommerpause wollte das Duo McDavid/Draisaitl Mike Babcock als Trainer haben, um noch mehr aus sich herausholen zu können. Aktuell ist der Kanadier auf Kurs für eine 242-Punkte-, und der Kölner auf eine 147-Punkte-Saison (hochgerechnet auf 84 Saisonspiele). Der Plan scheint Stand heute also voll aufzugehen.
„Sie spielen gut zusammen“, antwortet Babcock darauf angesprochen. „Ich möchte einen Edmonton Oilers-Standard etablieren: So wollen wir spielen. Das wollen wir machen. So können wir erfolgreich sein. Es ist noch früh in der Saison, und wir wollen unser Spiel aufbauen. Unser Fokus liegt immer auf dem nächsten Spiel oder Training. Das erwarte ich auch von ihnen.“
Die Statistiken von McDavid findet sicher auch ihr Headcoach beeindruckend, doch schaut dieser auf ganz andere Zahlen: „Mir gefallen seine +19. Darauf liegt mein Fokus, denn er spielt immer gegen die besten Gegenspieler und dominiert ganz offensichtlich das Spiel bei 5-gegen-5“, so Babcock. „Er ist ein guter Spieler, aber er ist eine noch bessere Persönlichkeit. Er zieht seine Mitspieler mit.“