Eine spezielle Hattrick-Formal scheint der jedoch nicht entdeckt zu haben. Dafür blieben seine Deutungsversuche zu sehr im Ungefähren. "Es ist schwer zu erklären. Manchmal fühlt man sich gut und trifft nicht, ein andermal geht es einem schlecht und man trifft. Heute Abend war das natürlich ein Riesenspaß", sagte er nach dem Match in der heimischen Bridgestone Arena gegen die Avalanche. Zu Forsbergs guter Stimmung beigetragen hat der Umstand, dass er mit seiner üppigen Trefferausbeute die Partie drehte und den Predators damit zwei wertvolle Punkte bescherte. Als er sein Werk begann, lag Nashville gegen das Schlusslicht der NHL mit 1:2 hinten.
Diese missliche Konstellation nervte ihn derart, dass er sich zum Handeln gezwungen sah. "Ich fühlte da eine gewisse Verantwortung. Ich wollte dem Team helfen und dazu beitragen, dass wir gewinnen", begründete er seinen zielstrebigen Einsatz. Zugleich hofft er, dass die Erwartungen an seine Person nicht ins Unermessliche steigen. "Ich kann nicht in jedem Spiel einen Hattrick erzielen", bat er die Umstehenden um Verständnis. Wenngleich er sich selbstverständlich bemühe, stets hart zu arbeiten. Sollten dabei weitere Drei-Tore-Spiele herausspringen, hätte er selbstredend nichts dagegen einzuwenden.