Die Highlights und spielentscheidenden Szenen aus dem Spiel zwischen den Buffalo Sabres und den Dallas Stars

Die Dallas Stars gehen mit ordentlich Rückenwind und als heißestes Team in der NHL in die Stanley Cup Playoffs. Der 4:3-Auswärtssieg n.P. bei den Buffalo Sabres am Mittwochabend im KeyBank Center ist für die Texaner bereits der fünfte Sieg in Serie und gleichzeitig die längste aktive Siegesserie in der gesamten Liga.

Brandheiß in die Playoffs

Durch den Sieg stockte Dallas sein Punktekonto auf 110 Punkte auf, was der fünfbeste Wert in der Franchise-Geschichte ist. Der Rekord stammt aus der Saison 1998/99 mit 114 Punkten. Mit einem 50-20-12-Record erreichten die Stars die 50-Siege-Marke im dritten Jahr in Folge und sind ligaweit das drittbeste Team hinter der Colorado Avalanche (54-16-11; 119 Punkte) und den Carolina Hurricanes (53-22-7; 113 Punkte).

„Ja, wir haben im Trainerzimmer definitiv darüber nachgedacht, das will ich gar nicht leugnen“, sagte Trainer Glen Gulutzan. „Es ist schwer, in dieser Liga die 50 zu knacken. 50 Tore, 50 Siege. Das scheint eine magische Zahl zu sein. Hut ab vor unseren Jungs. Allein die Tatsache, dass sie darüber nachgedacht haben, sagt schon einiges über unsere Mannschaft aus. Das ist eine beachtliche Leistung von ihnen.“

In der Ersten Runde der Stanley Cup Playoffs 2026 wird Dallas Heimrecht gegen die Minnesota Wild genießen. Anders als in der Vorsaison, als die Stars mit sieben Niederlagen in Folge in die Postseason starteten, geht es nun enorm formstark in die beste Zeit des Jahres.

„Es ist schön, mit einer Siegesserie abzuschließen“, so Gulutzan. „Was mir heute Abend an unseren Jungs besonders gefallen hat, war, dass wir zwar keinen großartigen Start hatten, aber dennoch darauf geachtet haben, bestimmte Spielgewohnheiten beizubehalten. Mir hat gefallen, wie wir im zweiten und dritten Drittel besser zu unserem Spiel gefunden und wie die Jungs auf der Bank miteinander gesprochen haben. Wenn man auf der Bank gesessen hätte, hätte man sich gefreut, einige der Dinge zu hören, die sie sich gegenseitig zugerufen haben. Das ist das Wichtigste.“

Dallas egalisiert zwei Rückstände und gewinnt im Shootout

Trotz einer frühen Führung durch Mavrik Bourque nach 2:19 Minuten, gaben die Texaner die Führung aus der Hand, als Josh Norris (13.) und Zach Benson (24., in Unterzahl) für die Sabres trafen. Esa Lindell gab zwar im selben Powerplay eine Antwort und besorgte das 2:2 (25.), doch gerieten die Stars daraufhin erneut in Rückstand, als Alex Tuch traf (32.). Justin Hryckowian, einer der Senkrechtstarter in dieser Saison, besorgte mit seinem 14. Saisontreffer das 3:3 (37.).

„Es ist großartig und zeigt den Charakter der Mannschaft, dass wir uns noch einmal zurückgekämpft haben“, so Hryckowian. „Sportlich ging es eigentlich um nichts mehr, aber wir fühlen uns gut mit unserem Spiel und freuen uns jetzt auf Samstag.“

Bis zum Penaltyschießen konnten die beiden Torhüter, Buffalos Colten Ellis (25 Saves, 89,3 Prozent Fangquote) und Dallas‘ Jake Oettinger (21 Saves, 87,5 Prozent), nicht mehr überwunden werden. Dort trafen Norris und Jack Quinn für die Sabres sowie Jason Robertson, Matt Duchene und schlussendlich Wyatt Johnston für die Stars, die den 50. Saisonsieg damit perfekt machen.

„50 Siege sind ziemlich schön. Wir haben ein komplettes Spiel gezeigt und es am Ende trotz eines langsamen Starts geschafft“, fasste Verteidiger Lindell einen langen Hockey-Abend zusammen. „Wir wollten uns für Samstag in Stellung bringen. Wir wollten im Rhythmus bleiben.“

„Wir hatten keinen guten Start, aber wir sind eine erfahrene Mannschaft und wissen, dass wir uns immer zeigen müssen, egal zu welchem Zeitpunkt in der Saison, und haben es erneut hinbekommen“, analysierte Routinier Sam Steel, der erstmals seit dem 26. März wieder zum Einsatz kam. „Es war schön, vor dem Beginn der Playoffs zurückzukommen, um sich wieder ans Tempo im Spiel zu gewöhnen.“

DAL@BUF: Johnston führt Dallas zum Sieg im Penaltyschießen

„Am Samstag zählt’s“

Dieses dürfte ab Samstag noch einmal auf einem neuen Niveau sein, wenn es in Spiel 1 gegen den Central-Division-Rivalen Minnesota Wild geht. Die Stars wissen, was sie erwartet, immerhin standen sich beide Teams viermal in der regulären Saison gegenüber. Die Saison-Serie war unentschieden (2:2), wobei immer das Heim-Team gewann. Vorteil also für Dallas, das sich das Heimrecht mit einem starken Schlussspurt erkämpfte und angesichts der Siegesserie mit enorm viel Rückenwind in die Postseason geht?

„Vielleicht fühlt es sich von außen ein bisschen besser an, denn auch letzte Saison sind wir selbstbewusst und mit einem guten Gefühl in die Playoffs gegangen“, betont Steel. „Trotzdem ist es schön, mit Siegen in die Playoffs zu gehen, da werden weniger Fragen gestellt, aber am Samstag zählt’s.“

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