Matthew Tkachuk ist zurück auf dem Eis - wenn auch alleine und nur zum Skaten. Der Power Forward der Florida Panthers wurde im August an der Leiste operiert und arbeitet seitdem am Comeback. „Er ist noch weit weg“, dämpfte Trainer Paul Maurice allzu hohe Erwartungen an eine baldige NHL-Rückkehr.
Erstmals zurück auf Schlittschuhen
„Er ist in der letzten Woche zweimal aufs Eis gegangen, bevor er sich wieder beim Arzt vorgestellt hat“, berichtete Maurice. „Er hat einen wechselnden Trainingsplan: An einem Tag skatet er, an einem Tag trainiert er, um Muskelkater zu vermeiden. Diesen Plan wird er beibehalten, bis er bestimmte Ziele erreicht hat, bei denen er über ausreichend Kraft und Stärke verfügt. Dann werden wir ihn auf zwei Trainingstage und einen Tag Pause umstellen. Bis dahin ist es aber noch ein langer Weg. Immerhin ist er zurück auf dem Eis. Das war er vor zwei Wochen noch nicht. Also nehmen wir das gerne mit.“
Für Tkachuk war es das erste Mal auf Schlittschuhen seit dem 18. Juni, dem Tag an dem er zum zweiten Mal in seiner Karriere den Stanley Cup gewann, als sich die Panthers in Spiel 6 des Stanley Cup Finals 2025 gegen die Edmonton Oilers durchgesetzt hatten. Die ursprüngliche Verletzung passierte bereits im Februar, als er die USA beim 4 Nations Face-off vertrat. Der 1,88 Meter große Linksschütze aber kehrte rechtzeitig zum Beginn der Stanley Cup Playoffs zurück und spielte die Saison angeschlagen zu Ende.
„Das war wirklich das erste Mal seit Spiel 6, dass ich meine Schlittschuhe wieder angezogen habe“, sagte Tkachuk im Wingmen-Podcast, den er zusammen mit seinem Bruder Brady Tkachuk (Ottawa Senators) moderiert. „Es war ein seltsames Gefühl. Die Ärzte, die Trainer und mein Reha-Plan sind wirklich gut. Es ist ganz einfach, wie bei jeder anderen Verletzung geht es Schrittweise weiter. Es fühlte sich zwar seltsam an, aber ich fühlte mich besser als bei meinem ersten Einsatz in den Playoffs. Ich freue mich einfach darauf, wieder voll durchstarten zu können und mit den Jungs auf dem Eis zu stehen. Ich weiß noch nicht, wann das sein wird. Es entwickelt sich wirklich gut. Ich bin zufrieden damit.“

























