Stanley Cup Finale 2023 | Offizieller Trailer | NHL

Nachdem die Tampa Bay Lightning aus dem Bundesstaat Florida zuletzt von 2020 bis 2022 dreimal in Folge das Stanley Cup Finale erreicht haben und nach 2004 auch 2020 und 2021 Stanley Cup Sieger wurden, richten sich im Juni dieses Jahres alle Augen auf den Südwesten Floridas.

Die Florida Panthers schicken sich in ihrer zweiten Finalteilnahme nach 1996 (0:4 gegen Colorado Avalanche) an, in die Fußstapfen Tampas zu treten und wollen Sunrise erstmals auf Stanleys Sommerreiseplan setzen. Nach der Tampa Bay soll sich ebenfalls der Großraum Miami und Fort Lauderdale ebenfalls als Eishockey-Hochburg etablieren.

"Es ist wirklich erstaunlich, was sich dort in den letzten Jahren entwickelt hat und wie wir im Großraum wahrgenommen werden", erzählt Sam Bennett beim Media Day in Las Vegas am Freitag einen Tag vor Spiel 1 vom Stanley Cup Finale 2023 zwischen seinen Panthers und den Golden Knights. "Wir bekommen unheimlich viel Energie von den Fans und spüren sehr viel Freude über unsere Erfolge in der Stadt. Es ist mittlerweile fast so wie in Calgary, als man im Supermarkt oder im Restaurant fast immer erkannt und angesprochen wurde. Der Erfolg der Panthers wird definitiv sehr stark gefeiert und wahrgenommen."

Center Carter Verhaeghe, der seine NHL-Karriere 2019 bei den Lightning startete und seit 2020 bei den Panthers aktiv ist, weiß genau, was es in dem südlichen Bundesstaat mit Eishockey auf sich hat. "Ich bin seit einiger Zeit in Florida und ich denke, wir sind alle überrascht, wie sich Eishockey in Florida entwickelt hat. Es sind wirklich Eishockeymärkte und die Fans sind sehr begeisterungsfähig. Es gab Dinge, die ich mir vorher wirklich nicht vorstellen konnte. Aber die Erfolge der Teams jetzt zeigen, dass wir zur Elite der Liga gehören. Die Erfolge führen dazu, dass immer mehr Kinder in der Region Eishockey spielen wollen und wir mehr und mehr wahrgenommen werden. Es ist überragend."

Verteidiger Marc Staal hat bereits 15 Jahre NHL-Erfahrung und ist in seinem ersten Jahr bei den Panthers aktiv. Selbst er schätzt, was in der Region möglich ist. "Es ist fließend", verdeutlicht er. "Mein Sohn und meine Tochter spielen hier ebenfalls Eishockey und ich bin das ganze Jahr über an der Eisfläche. Die Fans erkennen einen und begrüßen dich freundlich. Unsere Spiele werden sehr intensiv erfolgt und wir haben viel dafür getan, dass sie unterhaltend sind. Aber klar ist, dass unser Erfolg, auch mehr Aufmerksamkeit mit sich bringt."

Verteidiger Aaron Ekblad ist seit 2014 in Florida und hat schon einige Höhen und Tiefen durchgemacht. Er genießt den derzeitigen Erfolg in vollen Zügen. "Es ist bis zum jetzigen Punkt ein unglaublicher Ritt gewesen", schildert er. "Jedes Jahr wurden wir besser und wollen damit fortfahren, die richtigen Dinge zu machen, um Eishockey in Florida noch populärer werden zu lassen."

Der Kanadier Ryan Lomberg spielt seit 2020 bei den Panthers und bringt ebenfalls eine Lanze für den Standort. "Ich habe bemerkt, dass die Fans um einiges besser sind, als das viele denken", merkt er an. "Es läuft vieles unter dem Radar, aber die Fans sind überall und sehr begeisterungsfähig. Das bedeutet uns sehr viel."

Lomberg stellt sogar den eigenen Erfolg zurück und hebt die Wichtigkeit generell hervor. "Es sind so viele Kinder in der Nachbarschaft, die begeistert sind und uns siegen sehen wollen und es gibt Leute, die früher kaum Eishockey verfolgt haben und jetzt glühende Anhänger sind", erzählt er. "Das ist um einiges wichtiger als dass es nur um uns geht. So sehr wir es selbst wollen, aber das sind Dinge, die wir realisieren müssen. Es gibt so viele Leute da draußen, denen es eine Menge bedeutet, wenn wir gewinnen. Das ist Verpflichtung genug."