"Wir wachsen zusammen. Wir hatten eine Diskussion nach der anderen. Wir fühlen, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Wir haben einige neue Jungs. Sie haben gedacht, wenn sie die Dinge richtigmachen, werden wir besser ...wir wachsen als Gruppe zusammen und werden besser", erklärte Gulutzan nach dem Sieg gegen Minnesota.
In seinen Augen lieferten die Flames eines der komplettesten Spiele der Saison ab: "Wir hatten nur wenige Chancen. Wir haben sehr strukturiert gespielt und haben uns an den Gameplan gehalten. Wir wussten, dass es ein Kampf wird und wir haben das Spiel an uns gerissen."
Die Partie gegen die Wild war zwar, wie Gulutzan erklärte, ein Kampf, doch die von vielen Seiten antizipierte "Schlacht" blieb aus. Am 15. November behielten die Flames in ihrem Gastspiel in Minnesota mit 1-0 die Oberhand. Es war eine ruppige, bisweilen schmutzig geführte Partie im Excel Energy Center und die bislang letzte von Flames Topstar Johnny Gaudreau. Wilds Eric Staal setzte dem linken Flügelstürmer mit einem Stockschlag so gehörig zu, dass dieser seit nun fast drei Wochen an einem Fingerbruch laboriert. Flames-Fans dürsteten nach Rache.
Weniger emotionsvorbelastet ist die letzte Partie der Heimserie. Am Sonntag werden die Flames mit den Anaheim Ducks eher die Schläger als die Fäuste kreuzen (3:30 am MESZ). Sollten sie auch dieses Spiel siegreich gestalten, haben sie ihre Heimausbeute der ersten zehn Spielen (sechs Punkte) verdoppelt.