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Während in der NHL die reguläre Saison 2019/20 seit dem 12. März aufgrund der Bedenken im Zusammenhang mit dem Coronavirus pausiert, liefert NHL.com/de weiterhin eigene Storys. Heute haben wir den Film Robin Hood - König der Diebe mit NHL-Spielern neu besetzt.

Die Geschichte des englischen Volkshelden Robin Hood, der reiche Leute ausraubt und seine Beute unter den Armen verteilt, ist schon etliche Male verfilmt worden. Für die Neubesetzung haben wir den Klassiker von 1991 mit Kevin Costner in der Titelrolle ausgewählt. Er kam im deutschsprachigen Raum unter dem Titel Robin Hood - König der Diebe in die Kinos. Mit einem Einspielergebnis von 390 Millionen US-Dollar war dieser Film die zweiterfolgreichste Produktion des Jahres weltweit.
Darum geht es in diesem Streifen: Der junge Robin von Locksley kehrt nach einem Kreuzzug nach England zurück und findet seine Heimat in einem desolaten Zustand vor. Das Schloss der Locksleys wurde geplündert, Robins Vater ermordet. In der Abwesenheit des Königs geht der Sheriff von Nottingham gnadenlos gegen das eigene Volk vor. Robin beschließt deshalb, auf der Seite der Armen und Unterdrückten gegen die Willkürherrschaft des Sheriffs und für Lady Marian, seine große Liebe, zu kämpfen. Natürlich gibt es ein Happyend. Robin heiratet Marian und bekommt dazu den Segen von König Richard Löwenherz.
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In der NHL-Familie gibt es eine Reihe von Personen, die prädestiniert wären, bei einer Neuverfilmung eine der größeren Rollen zu übernehmen:
Robin von Locksley/Robin Hood (Kevin Costner): Eine soziale Ader und der traumhaft sichere Umgang mit dem Sportgerät allein reichen nicht aus, um in die Hauptrolle schlüpfen zu können. Der Darsteller muss jemand sein, dem auch die Herzen des Publikums zufliegen. All diese Attribute vereint Sidney Crosby wie kein Zweiter in der NHL. Seit Jahren ist der Kapitän der Pittsburgh Penguins im Charity-Bereich tätig und kümmert sich mit seiner eigenen Stiftung um benachteiligte Kinder. Mit dem Eishockey-Schläger macht ihm so schnell keiner etwas vor und bei den Fans zählt er zu den populärsten Spielern. Von daher steht es außer Frage: Crosby bekommt den Zuschlag und streift statt des Penguins-Trikots das historische Robin-Hood-Kostüm über.
Richard Löwenherz (Sean Connery): Blaues Blut ist für diese kleine Rolle unabdingbar. Allerdings ist die Liste der Aristokraten unter den NHL-Aktiven doch recht überschaubar. Die Brüder Trevor und James van Riemsdyk führen zumindest ein Adelsprädikat im Namen, sind aber eindeutig zu jung, um einen altehrwürdigen und kampferprobten König darzustellen.
Ganz anders sieht es dagegen bei John Vanbiesbrouck aus. Mit seinem inzwischen ergrauten Hauptharr und dem eleganten Seitenscheitel geht der frühere NHL-Torhüter problemlos als führendes Mitglied jedes europäischen Königshauses durch. Hinzu kommt, dass er viele Schlachten für die New York Rangers, Florida Panthers, Philadelphia Flyers, New York Islanders und New Jersey Devils geschlagen hat. Von daher ist er die Idealbesetzung für den kurzen Gastauftritt bei der Hochzeit von Robin und Marian.
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Lady Marian (Mary Elizabeth Mastrantonio): Lady Marian ist eine hübsche und selbstbewusste junge Frau. Sie lässt sich nicht einschüchtern, sondern zeigt den Herren der Schöpfung, wo es langgeht. Das gilt auch für Kelly Cooke, die in der Preseason als erste Schiedsrichterin ein NHL-Event pfiff und auch beim NHL All-Star Game 2020 zum Einsatz kam. Wer anders als sie aus der NHL-Familie wäre für die Rolle der Lady Marian besser geeignet?
Lord Locksley (Brian Blessed):Um den Vater von Robin im Film zu verkörpern, braucht es eine eindrucksvolle Leibesfülle, einen rotblonden Haarschopf und einen gleichfarbigen Krautbart im Gesicht. Außerdem sollte sich eine glaubwürdige Beziehung zum Titelhelden herleiten lassen. Dafür kommt nur einer in Frage: Phil Kessel von den Arizona Coyotes. Der 1,83 m große und über 90 Kilo schwere Angreifer erfüllt alle optischen Voraussetzungen und stand bei den Penguins vier Jahre lang mit Crosby auf dem Eis. Beide holten während ihrer gemeinsamen Zeit in Pittsburgh zweimal den Stanley Cup. Dass sie im wahren Leben gleich alt sind, tut für die Filmbesetzung nichts zur Sache.
Will Scarlet (Christian Slater): Aus Will wird man zunächst nicht recht schlau. Obwohl sie beide zu den Geächteten aus dem Sherwood Forest gehören, lässt er Robin immer wieder seine Verachtung spüren und verrät ihn sogar an den Sherriff. Zum Schluss stellt sich heraus, dass sie Halbbrüder sind und er sehr darunter gelitten hat, dass ihr Vater dem erstgeborenen Sohn Robin stets den Vorzug gegeben hat. Für die Rolle bietet sich daher ein gleichermaßen talentierter Protagonist wie der Hauptdarsteller an, der aber eine gewisse Rivalität zu ihm pflegt. Ohne Umschweife landet man deshalb bei Connor McDavid von den Edmonton Oilers.

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Azeem (Morgan Freeman): Er ist der maurische Gefährte und Leibwächter von Robin, der mit ihm zusammen nach England geflohen ist. Obwohl Azeem eher Ratgeber als Haudrauf ist, zeigt er notfalls seine Zähne und beschützt Robin mit vollem Einsatz. P.K. Subban von den New Jersey Devils wäre dafür zu exaltiert. Aber Wayne Simmonds von den Buffalo Sabres passt optimal.
George, Sheriff von Nottingham (Alan Rickman): Der zwielichtige Gesetzeshüter wäre selbst gerne König. Aus diesem Grund liegt es nahe, sich nach einem Mimen bei dem NHL-Klub umzusehen, der seinem Namen nach königliche Ansprüche erhebt und dessen Emblem eine Krone ziert. Die Rede ist von den Los Angeles Kings. Und siehe da: Es findet sich ein Akteur aus der Mannschaft, den man sich problemlos als spleenigen Fiesling in der Rolle des Sheriffs von Nottingham vorstellen kann: Drew Doughty. Der Verteidiger mit der markanten Zahnlücke gilt privat als herzensguter Kerl, der jedoch auf dem Eis ab und an zu Zornesausbrüchen neigt.
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Sir Guy von Gisborne (Michael Wincott): Der Adjutant des Sheriffs ist ein Typ, der seinen Job pflichtbewusst und manchmal unbarmherzig erledigt. Häufig sieht man ihn im Film mit wehender brauner Mähne auf seinem Pferd reitend. Nicht nur vom Aussehen her ist Erik Karlsson von den San Jose Sharks wie geschaffen, diesen Part bei der Neubesetzung des Films zu übernehmen. Seine Mimik und sein Arbeitsethos in den Arenen der NHL passen wie die Faust aufs Auge zu Sir Guy von Gisborne.