LAK@VGK: Fiala wartet auf eine Lücke und trifft

Am dritten Tag der NHL-Preseason waren zwölf Mannschaften im Einsatz. Diese absolvierten insgesamt sieben Spiele, da die Florida Panthers und die Nashville Predators in wechselnden Aufstellungen gleich doppelt aufeinandertrafen. Kevin Fiala glänzte am Montag als Torschütze für die Los Angeles Kings beim Sieg seiner neuen Mannschaft gegen die Vegas Golden Knights. Nino Niederreiter bereitete in neuer Umgebung einen Treffer der Predators vor. Für eine Schrecksekunde sorgte Nico Hischier, der beim Spiel seiner New Jersey Devils gegen die Montreal Canadiens mit Krämpfen vorzeitig vom Eis musste.

Los Angeles Kings @ Vegas Golden Knights 2:1 n.V. (0:1/1:0/0:0/1:0)
Einen gelungenen Einstand bei den Los Angeles Kings feierte der Schweizer Kevin Fiala. Der Neuzugang von den Minnesota Wild traf beim 2:1-Sieg nach Verlängerung bei den Vegas Golden Knights in der T-Mobile Arena zum zwischenzeitlichen 1:1 für sein neues Team und bekam zudem einen Assistpunkt beim Siegtreffer in der Verlängerung gutgeschrieben.
Jack Eichel hatte Vegas zunächst mit 1:0 in Führung gebracht (8.). Fialla sorgte im Mitteldrittel für den Ausgleich (35.). Nach einem torlosen dritten Abschnitt musste die Verlängerung über den Gewinner dieses Aufeinandertreffens in der Saisonvorbereitung entscheiden. Adrian Kempe war es schließlich vorbehalten nach 1:48 Minuten in der Extraschicht für den Siegtreffer der Kalifornier zu sorgen.
Torhüter Cal Petersen hielt zehn von elf Schüssen im ersten Drittel für die Kings, und Pheonix Copley stoppte in der Folgezeit alle 23 Schüsse, die er zu halten bekam.
Auf der Gegenseite parierte Goalie Logan Thompson in 30:13 Minuten Eiszeit alle neun auf ihn abgefeuerten Schüsse, während sein Vertreter Adin Hill in der Folgezeit sieben Mal retten konnte.

LAK@VGK: Eichel haut ihn unter die Latte

Edmonton Oilers @ Seattle Kraken 0:3 (0:0/0:2/0:1)
Matty Beniers, dem Nummer-2-Pick im NHL Draft 2021, gelang in der Climate Pledge Arena ein Tor für die Seattle Kraken beim 3:0-Sieg gegen die Edmonton Oilers.
Beniers, der in der vergangenen Saison in zehn NHL-Spielen neun Punkte (drei Tore, sechs Assists) erzielte, brachte die Kraken in der 23. Minute des Spiels mit 1:0 in Führung.
Torhüter Martin Jones hielt in 32:15 Minuten Eiszeit alle 13 Schüsse, die er abwehren musste, während Joey Daccord in seinem ersten Preseason-Spiel für Seattle 15 Mal parieren konnte.
Olivier Rodrigue begann für Edmonton im Tor und ließ in 30 Minuten einen Treffer bei neun Schüssen zu. Ryan Fanti konnte in der zweiten Hälfte der Spielzeit 16 Paraden zeigen.
Ryan Donato erzielte das 2:0 gut fünf Minuten vor Ende des zweiten Drittels. Morgan Geekie traf nach 43 Sekunden im dritten Drittel zum Endstand.
Die Oilers traten ohne ihre Superstars Leon Draisaitl und Connor McDavid an. Auf Seiten der Kraken kam der deutsche Torhüter Philipp Grubauer nicht zum Einsatz.

EDM@SEA: Donato zeigt sein ganzes Können

New Jersey Devils @ Montreal Canadiens 2:1 (0:1/1:0/1:0)
Juraj Slafkovsky, die Nummer 1 im NHL Draft 2022, gab bei der 1:2-Niederlage gegen die New Jersey Devils im Bell Centre sein Debüt für die Montreal Canadiens. Es war das erste Preseason-Spiel für beide Teams.
Tomas Tatar und Graeme Clarke trafen für die Devils. Mackenzie Blackwood stand in der Anfangsformation der Gäste und parierte 15 der auf ihn abgefeuerten Torschüsse. Nico Daws wurde Mitte des zweiten Drittels eingewechselt und zeigte fünf Paraden.
Cole Caufield erzielte einen Treffer für die Canadiens. Jake Allen zeigte bis zur Mitte des Spiels 18 Saves. Cayden Primeau konnte bei 13 Schüssen elf Mal parieren.
Caufield traf im Powerplay nach 12:32 des ersten Drittels zur 1:0-Führung für die Canadiens.
Tatar glich mit einem Powerplay-Tor nach 16:07 Minuten im zweiten Drittel zum 1:1 aus. Clarke traf gut fünf Minuten vor Spielende zum Endstand.
New Jerseys Center Nico Hischier verließ das Spiel nach dem ersten Drittel aufgrund von Krämpfen. Hischier, der Kapitän der Devils, hatte in 6:24 Minuten Eiszeit einen Torschuss abgegeben.
Ähnliches: [Hischier mit Krämpfen in Montreal vorzeitig vom Eis]
New York Islanders @ New York Rangers 1:4 (0:3/1:1/0:0)
Igor Shesterkin war der Held des Abends bei den New York Rangers. Er hielt alle 14 Schüsse, die er bis zur Spielmitte zu parieren hatte und verhalf seiner Mannschaft im Madison Square Garden dadurch zu einem ungefährdeten 4:1-Sieg gegen die New York Islanders. Es war das erste Preseason-Spiel für beide Teams.
K'Andre Miller erzielte ein Tor in Unterzahl und Brennan Othmann lieferte zwei Assists für die Rangers. Dylan Garand ersetzte Shesterkin zur Spielmitte und brachte es auf neun Rettungstaten.
Robin Salo gelang der einzige Treffer für die Islanders, die in Lane Lamberts erstem Spiel als Trainer gegen den Lokalrivalen verloren. Semyon Varlamov ließ in 31:15 Minuten Eiszeit vier Tore bei 20 Schüssen zu, bevor er durch Jakub Skarek ersetzt wurde, der in der Folgezeit 15 Mal retten konnte.
Jimmy Vesey brachte die Rangers im Powerplay mit einem Schuss aus spitzem Winkel über die linke Schulter von Varlamov mit 1:0 in Führung (11.). Chris Kreider gelang das 2:0 nach einem Abpraller (16.). Miller baute die Führung vier Sekunden vor Ende des Drittels auf 3:0 aus (20.), als er auf Zuspiel von Othmann traf, der nach einem Scheibenverlust der Islanders den Puck in der Ecke versenkte. Zac Jones erhöhte nach 11:41 Minuten des zweiten Drittels mit einem One-Timer auf 4:0. Salo traf für die Gäste aus Long Island rund vier Minuten vor Drittelende lediglich noch zum Endstand.

NYI@NYR: Miller vollendet den Shorthander

Florida Panthers @ Nashville Predators 4:3 n.V. (1:0/1:2/1:1/1:0)
Im ersten von zwei Kräftemessen an einem Tag zwischen beiden Teams war Aleksander Barkov der gefeierte Matchwinner, als er eine Sekunde vor Ende der Verlängerung den Treffer zum 4:3-Sieg der Florida Panthers gegen die Nashville Predators in der Bridgestone Arena erzielte. Barkovs Schuss vom linken Bullykreis wurde unhaltbar ins Tor abgefälscht.
Paul Maurice gab im ersten von zwei Split-Squad-Spielen zwischen den Kontrahenten sein Debüt auf Seiten der Panthers. Ryan Lomberg, Eetu Luostarinen und Kai Schwindt erzielten die Tore für die Gäste. Aaron Ekblad und Santtu Kinnunen steuerten je zwei Assists bei. Barkov gelang eine Torvorlage und Goalie Sergei Bobrovsky parierte in 31:45 Minuten Spielzeit zehn von zwölf Schüssen, bevor er durch Mack Guzda ersetzt wurde, der in der Folgezeit zwölf Mal retten konnte.
Juuso Parssinen markierte ein Tor und einen Assist für die Predators. Goalie Connor Ingram zeigte in 32 Minuten Einsatzzeit zehn Paraden bei zwölf Versuchen der Gegner, bevor er durch Devin Cooley ersetzt wurde, der 18 Rettungstaten ablieferte.
Luostarinen brachte Florida 43 Sekunden vor Ende des ersten Drittels mit einem Tor in Unterzahl mit 1:0 in Führung. Schwindt erzielte in der 24. Minute das 2:0, bevor Parssinen kurz darauf verkürzen konnte (25.). Roland McKeown glich in der Folgezeit zum 2:2 aus (32.). Der Schweizer Nino Niederreiter war hierbei unter den Vorlagengebern.
Lomberg brachte die Panther mit 3:2 in Führung (43.). Ryan Johansen erzielte 5:25 Minuten vor dem Ende des dritten Drittels mit einem abgefälschten Schuss den 3:3-Ausgleich für Nashville und brachte das Spiel damit in die Verlängerung.

Florida Panthers @ Nashville Predators 0:4 (0:1/0:0/0:3)
Matthew Tkachuk blieb bei seinem Debüt für die Panthers im zweiten Spiel des Tages gegen die Predators in der Bridgestone Arena ohne Punkt. Am Ende verlor seine Mannschaft das Kräftemessen glatt mit 0:4. Tkachuk, der in insgesamt 18:13 Minuten Eiszeit einen Torschuss abgab, wurde am 22. Juli im Zuge des Transfers von Stürmer Jonathan Huberdeau und Verteidiger MacKenzie Weegar zu den Calgary Flames verpflichtet.
Ryan McDonagh gab bei seinem Debüt für die Predators eine Vorlage. Matt Duchene und Mattias Ekholm legten jeweils zwei Tore auf. Torhüter Kevin Lankinen hielt alle 13 Schüsse, die auf ihn abgefeuert wurden, bevor er Mitte des zweiten Drittels durch seinen Teamkameraden Yaroslav Askarov (12 Paraden) ersetzt wurde.
Spencer Knight begann im Tor der Panthers und parierte in 29:56 Minuten Eiszeit 19 der auf ihn abgefeuerten 20 Torschüsse. Alex Lyon ersetzte ihn und lieferte 15 Paraden.
Filip Forsberg brachte Nashville im zweiten Kräftemessen dieser Teams an diesem Tag mit 1:0 in Führung (15.). Das Mitteldrittel blieb torlos. Cody Glass erhöhte nach einem Pass von Duchene im Powerplay von der rechten Bande aus auf 2:0 (48.). Colton Sissons stellte in der 54. Minute auf 3:0, als er einen Konter mit der Rückhand erfolgreich abschloss, und Tanner Jeannot stellte rund drei Minuten vor Spielende den Endstand her.
St. Louis Blues @ Dallas Stars 4:0 (2:0/1:0/1:0)
Josh Leivo erzielte zwei Tore und lieferte einen Assist für die St. Louis Blues beim 4:0-Sieg gegen die Dallas Stars im American Airlines Center.
Für St.Louis gelang zudem Logan Brown ein Tor und ein Assist. Thomas Greiss zeigte im ersten Drittel zehn Paraden für die Blues und Teamkollege Colten Ellis glänzte mit 23 Paraden.
Anton Khudobin kam auf der anderen Seite im ersten Drittel auf elf Rettungstaten bei 13 Schüssen, und Jake Oettinger konnte im ersten Spiel der Vorbereitung für Dallas 13 Paraden bei 15 Schüssen verbuchen.
Brown gelang nach einem Abpraller das 1:0 (14.). Leivo erhöhte zunächst auf 2:0 (20.) und traf Mitte des zweiten Drittels noch zur 3:0-Führung (32.) der Blues. William Bitten traf im Schlussdrittel noch zum Endstand (53.).