Seine Stärke in den Playoffs bewies er auch in diesem Jahr bereits mehrmals. Er lieferte ein Tor und eine Vorlage in Spiel 2 gegen die Colorado Avalanche, erzielte das einzige Tor der Predators im ersten Spiel gegen die Jets und traf nun zum Sieg in der zweiten Partie.
"Einfach stark", lobte auch Linksaußen Filip Forsberg. "Er ist unser Joker. Er ist da, wenn man ihn braucht und wir freuen uns auf mehr davon in den restlichen Playoffs."
Fiala ist auf dem besten Weg, seinen Ruf als Playoff-Monster unter den Predators zu zementieren. Er ist offensichtlich der Mann für die wichtigen Tore. Mit seinem letzten Treffer sicherte er den Ausgleich der Predators in der Serie und bewahrte sie vor einer kaum lösbaren Aufgabe. Aus den letzten beiden Spielen kann er nun Kraft ziehen und sich in einen Rausch spielen.
"Wir haben mit der Reihe gesprochen. Eine neue Serie kann eine neue Chance für eine Reihe sein", erklärte Trainer Peter Laviolette das starke Spiel der Formation um Fiala. "Man muss seinen Weg finden und dem Team helfen. Wenn man ein Team hinter sich hat und ein neues vor sich, ist das manchmal fast wie ein Neustart, wie eine neue Saison. Darüber haben wir gesprochen und die Jungs haben ein paar wichtige Tore gemacht."
Nun geht es für die Predators am Dienstag nach Winnipeg, wo die Jets auf ihre Heimstärke hoffen. Winnipeg war in der regulären Saison die effektivste Mannschaft auf heimischem Eis, doch in den Playoffs gelten oft andere Gesetze.
Sollte es hart auf hart kommen, ist Fiala definitiv ein Kandidat für die eine Aktion, die die Serie entscheiden kann. Das wissen jetzt auch die Jets.