Besser hätte es für Ryan Nugent-Hopkins von den Edmonton Oilers gar nicht laufen können: Gerade einmal sechs Minuten waren am Sonntag in der Partie gegen die St. Louis Blues gespielt, als der Angreifer seinen 1000. NHL-Einsatz mit dem Führungstor zum 1:0 krönte. Am Ende fertigten die Hausherren ihren Kontrahenten mit 5:0 ab. Für Edmonton war es der zweite Zu-Null-Sieg innerhalb von zwei Tagen. Am Samstag hatte die Mannschaft mit 6:0 bei den Vancouver Canucks triumphiert.
Mit dem Treffer gegen St. Louis beendete Nugent-Hopkins eine elf Partien andauernde Torflaute. „Mir fehlen im Moment die richtigen Worte, um meine Gefühlslage zu beschreiben“, sagte er im Anschluss an die Partie. „Ich hatte ja ein paar Wochen nicht mehr getroffen. Deshalb ist es schön, dass mir das an einem so speziellen Abend wie diesen gelungen ist. Es hat heute unheimlich Spaß gemacht. Die Jungs haben super gespielt. Wir haben immer weiter Druck gemacht und das Spiel fast durchgängig kontrolliert.“
Irgendwie waren am Sonntag alle Nugent-Hopkins. Das begann bereits beim Aufwärmen. Der Angreifer wurde von seinen Teamkollegen im Rogers Place in einheitlichen Jockey-Trikots mit der Aufschrift „NUGE“ empfangen. Das Ganze war eine Anspielung auf dessen Vorliebe für den Pferderennsport. Anschließend streiften sich alle zum Aufwärmen ein Trikot mit seiner Rückennummer 93, seinem Namen und dem „A“ auf der Vorderseite über, das ihn als Assistenzkapitän der Oilers ausweist. Diesen Posten bekleidet er seit vielen Jahren.
Darüber hinaus ahmten seine Mitspieler die einzigartigen Aufwärmgewohnheiten von Nugent-Hopkins nach. Dazu gehörte das Einpudern des Schlägers auf der Bank und Dehnübungen in den Bullykreisen. Im Anschluss an das Warm-up fand eine Zeremonie statt, bei der der Jubilar im Kreis seiner Familie den silbernen Schläger für seine 1000. Partie in der NHL überreicht bekam.




















