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Zahlen und Fakten: Reguläre Saison

Leon Draisaitl ist der erste deutsche NHL-Top-Scorer; ihm gelangen als einem von fünf Akteuren 40 Tore

von John Kreiser @jkreiser7713 / NHL.com Redaktionsleiter

Die NHL gab am Dienstag bekannt, dass die reguläre Saison am 11. März geendet hat, einen Tag bevor die Liga ihren Spielbetrieb aufgrund der Bedenken bezüglich des Coronavirus unterbrechen musste. Insgesamt wurden 1.082 von 1.271 Begegnungen ausgetragen.

Hier sind einige statistische Highlights aus der regulären Saison:

Leon Draisaitl wurde zum ersten in Deutschland geborenen Spieler und zum 10. Europäer, der die meisten Punkte in der NHL erreichen konnte. Der Stürmer der Edmonton Oilers kam auf 110 Zähler (43 Tore, 67 Assists) in 71 Spielen.

Zum dritten Mal in vier Spielzeiten gewann damit ein Spieler der Oilers die Art Ross Trophy. Edmonton ist das erste Team dem dies gelang, seit den Pittsburgh Penguins zwischen 1994/95 und 2000/01 sieben Titel gelungen waren (Jaromir Jagr, 1994/95 und 1997 bis 2001; Mario Lemieux, 1995 bis 97).

Draisaitl und sein Mannschaftskollege Connor McDavid (97), der Art Ross Trophy-Sieger 2016/17 und 2017/18, lagen auf Rang eins und zwei in der Punkterangliste. Zum siebten Mal in 44 Spielzeiten beendeten Teamkameraden das Punkterennen auf den vordersten beiden Plätzen.

Video: Draisaitl holt 110 Punkte zum Gewinn der Ross Trophy

Zum fünften Mal in der NHL-Geschichte wurden die vier Erstplatzierten in unterschiedlichen Ländern geboren (McDavid, Kanada; David Pastrnak von den Boston Bruins, 95 Punkte, Tschechien; Artemi Panarin von den New York Rangers, 95 Punkte, Russland). Dies war in den Jahren 2018/19, 2005/06 (Top Fünf), 1998/99 und 1997/98 ebenfalls der Fall.

Richard-Rennen endet unentschieden

Pastrnak und Alex Ovechkin von den Washington Capitals trafen beide 48 Mal und teilten sich die Maurice "Rocket" Richard Trophy, die seit 1998/99 vergeben wird und den Top-Torjäger der NHL ehrt.

Pastrnak ist 23 Jahre alt, Ovechkin ist 34. Es ist das erste Mal in 57 Saisons, dass ein Spieler 23 Jahre alt oder jünger und der andere 34 Jahre oder älter zu den Top-Torschützen in der NHL wurden. Bobby Hull von den Chicago Blackhawks (50 Tore) war 23 und Gordie Howe von den Detroit Red Wings (33 Tore) war 34, als sie in der Spielzeit 1961/62 erster und zweiter waren.

Video: TBL@BOS: Pastrnak zieht ab und trifft

Pastrnak ist der erste Spieler seit Phil Esposito (61 in 1974/75), der die NHL in der Torjägerstatistik für die Bruins anführt. Zudem gelang es ihm mit vier Hattricks in einer Spielzeit in dieser Kategorie zu Esposito (drei Mal) und Bobby Orr (zwei Mal) aufzuschließen und zum dritten Spieler von Boston zu werden, dem in einer Saison mindestens vier Hattricks gelangen.

Ovechkin stand zum dritten Mal in Folge an der Spitze der Torjägerliste der NHL. Insgesamt erreichte er dies zum neunten Mal, was einen NHL-Rekord bedeutet. Zum ersten Mal gelangen ihm dabei vier Hattricks und er wurde zum vierten Spieler in der NHL-Geschichte, der im Alter von 34 (oder älter) 48 Tore in einer Saison erzielen konnte. Er zog mit Jaromir Jagr von den New York Rangers (54 in 2005/06 mit 34), Johnny Bucyk von den Bruins (51 in 1970/71 mit 35) und Teemu Selanne von den Anaheim Ducks (48 in 2006/07 mit 34).

Ovechkin wurde zum achten Spieler in der NHL-Geschichte, der die 700-Tore-Marke erreichte, als er am 22. Februar im Spiel gegen die New Jersey Devils traf. Er beendete die Saison mit 706, überholte die Hall of Fame-Mitglieder Luc Robitaille (668), Teemu Selanne (684), Lemieux (690), Steve Yzerman (692) und Mark Messier (694) auf dem Weg dorthin.

Video: WSH@BUF: Ovechkin trickst und trifft

Pastrnak und Ovechkin waren unter den 56 NHL-Spielern mit mindestens je einem Hattrick.

Zum siebten Mal in der Ligageschichte kamen die fünf Torjäger über 40 Saisontore allesamt aus verschiedenen Ländern (Ovechkin, Russland; Pastrnak, Tschechien; Auston Matthews von den Toronto Maple Leafs, 47 Tore, USA; Draisaitl, Deutschland; und Mika Zibanejad von den Rangers, 41, Schweden).
Erstmals in der NHL-Geschichte war kein in Kanada geborener Spieler unter den Top-8 bei den Torjägern.

Rookie-Verteidiger überzeugen

Quinn Hughes von den Vancouver Canucks (53 Punkte; acht Tore, 45 Assists in 68 Spielen) und Cale Makar von den Colorado Avalanche (50 Punkte; zwölf Tore, 38 Assists in 57 Spielen) waren die beiden punktbesten Rookies. Zum ersten Mal in der modernen NHL (seit 1943/44) waren damit zwei Verteidiger die punktbesten Rookies.

Hughes schaffte es als dritter Verteidiger der modernen Ära, die Rookies in dieser Kategorie anzuführen. Zuvor gelang dies Orr (1966/67) und Brian Leetch von den Rangers (1988/89).

Video: VAN@NYI: Hughes beschert Canucks Overtime-Sieg

Blackhawks-Stürmer Dominik Kubalik führte die Torjägerliste der Rookies mit 30 Treffern an. Er ist der erste in Tschechien oder der früheren Tschechoslowakei geborene Spieler, der die NHL-Rookies bei den Toren anführt und der dritte nach Petr Klima von den Red Wings (32 in 1985/86) und Petr Prucha von den Rangers (30 in 2005/06), der die 30-Tore-Marke in seiner ersten NHL-Saison erreichte.

Die führenden Verteidiger

Zach Werenski war mit 20 Treffern der torgefährlichste Verteidiger. In Reihen der Columbus Blue Jackets gelangen seit deren Ligaeintritt 2000/01 noch keinem Abwehrspieler mehr.

Werenski ist der achte aktive NHL-Verteidiger, der in einer Spielzeit mindestens 20 Tore markierte.

John Carlson von den Capitals führte die Verteidiger mit 60 Assists und 75 Punkten an. Er war auf dem Kurs zu 89 Punkten, der höchste Wert eines Abwehrspielers, seit Hockey Hall of Famer Sergei Zubov in der Saison 1993/94 89 für die Rangers erzielte.

Torhüter Führende und Leistungen

Andrei Vasilevskiy von den Tampa Bay Lightning führte die NHL mit 35 Saisonsiegen zum dritten Mal in Folge an. Als erst zweiter Torhüter vor seinem 26. Geburtstag konnte er diese Leistung vollbringen und sich Terry Sawchuk, der dies mit den Red Wings sogar fünf Mal hintereinander gelang (1950-55) anschließen. Vasilevskiy ist zudem der erste NHL-Torhüter, unabhängig vom Alter, seit Martin Brodeur von den Devils es vier Mal in Serie zwischen schaffte (2002-2007).

Connor Hellebuyck von den Winnipeg Jets führte die NHL mit sechs Shutouts an, was den von ihm selber aufgestellten Saisonrekord der Jets/Atlanta Thrashers-Franchise aus der Spielzeit 2017/18 einstellte. Bei den Siegen lag er hinter Vasilevskiy mit deren 31 auf Rang zwei. Zum dritten Mal in seiner NHL-Laufbahn gewann er mindestens 30 Spiele.

Bostons Tuukka Rask war beim Gegentorschnitt (2,12) die Nummer eins. Bei der Fangquote (92,9 Prozent) war er unter den Torhütern mit mindestens 23 Einsätzen auf dem zweiten Platz hinter Anton Khudobin von den Dallas Stars (93 Prozent). Rask und Jaroslav Halak gewannen gemeinsam die William M. Jennings Trophy, die dem/den Torhütern verliehen wird, deren Team die wenigsten Gegentore zugelassen hat.

Pekka Rinne von den Nashville Predators schrieb am 9. Januar NHL-Geschichte, als er den 13. Treffer erzielte, der einem Torhüter in der regulären Saison gutgeschrieben wurde (es gab zwei weitere in den Stanley Cup Playoffs).

Rinne schoss den Puck gegen die Blackhawks in das leere Tor. Es war der erste Treffer eines Torhüters in der NHL seit Mike Smith von den Phoenix Coyotes am 19. Oktober 2013 gegen die Red Wings traf.

Erfolgreiche Aufholjagden: Führungen waren selten sicher in dieser Saison.

Es gab 457 Spiele in denen eine Mannschaft gewann, die zwischenzeitlich im Rückstand lag. Das ist der zweithöchste Wert nach 1.082 Spielen in der Ligageschichte (474 in 2005/06 und 457 in 2018/19). Die Capitals und die St. Louis Blues führten die Liga mit 21 Siegen nach einem Rückstand an.

 

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Von diesen 457 Comeback-Siegen gelangen 125 sogar nach einem höheren Rückstand. 43 Spiele wurden von einer Mannschaft gewonnen, die im dritten Drittel noch mit mehr als einem Tor zurücklag. Das ist der zweithöchste Wert in der NHL-Geschichte nach 1.082 Spielen (45 in 2009/10). In 21,5 Prozent aller Spiele (233 von 1.082) konnte ein Team mindestens ausgleichen nachdem es mit mehr als einem Tor zurücklag.

Fünf Siege wurden sogar erreicht, als eine Mannschaft zwischenzeitlich mit mindestens vier Toren zurückgelegen hatte. Dies egalisierte den Höchstwert aus den Spielzeiten 1983/84 und 1985/86.

Enge Spiele waren ebenfalls die Regel. 70,4 Prozent (762 von 1.082 Spielen) wurden durch ein Tor oder durch mehrere Treffer, wenn mindestens einer davon ins leere Tor erzielt wurde, entschieden.

Die Jugend erhält ihre Chance: Jüngere Spieler liefern auch weiterhin

Zehn der 17 Spieler mit mindestens 30 Toren waren 24 Jahre oder jünger und von den drei punktbesten Spielern (Draisaitl, 24; McDavid und Pastrnak, beide 23) waren alle unter 25. Es ist das fünfte Mal in der NHL-Geschichte der Fall, doch erstmalig seit 2009/10 (ebenfalls 1983/84, 1984/85, 1994/95).

Keiner der fünf punktbesten Spieler der Liga hat bereits seinen 30. Geburtstag gefeiert (außerdem: Panarin, 28, und Colorado Avalanche-Stürmer Nathan MacKinnon, 24; der 93 Punkte hatte).

Rookie-Torhüter sammelten 10 Shutouts, fünf davon von Elvis Merzlikins von den Blue Jackets.

In der Summe 16 Spieler, die in den 2000er-Jahren geboren wurden, haben in dieser Spielzeit in mindestens einem Spiel mitgewirkt. Darunter waren fünf Akteure des NHL Draft-Jahrgangs 2019 (Jack Hughes von den Devils, Kaapo Kakko von den Rangers, Kirby Dach von den Blackhawks, Ville Heinola von den Jets und Tobias Bjornfot von den Los Angeles Kings).

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