Trotz des siegreichen Ausgangs war der Coach jedoch nicht allzu glücklich über den Verlauf der Partie. "Es ist schon enttäuschend, wenn das Team eine solche Führung im Schlussdrittel noch abgibt. Doch wir haben das angesprochen und werden hoffentlich die Lehren daraus ziehen."
Trotz der torreicher gewordenen Spiele ist Schlussmann Mac-Andre Fleury in Spiel 3 einmal mehr eine verlässliche Größe seines Teams gewesen. Er hielt die Knights mit 39 Saves, darunter ein besonders spektakulärer in der Verlängerung, als er einen Schuss von Logan Couture aus der Luft pflückte, im Spiel.
"Unsere Einstellung ist wirklich toll", meinte Siegtorschütze Karlsson. "Wir brechen auch nicht ein, wenn wir mal eine Führung verspielen, wie jetzt in Spiel 3. Wir kämpfen weiter bis zum Ende. Das ist eine der großen Stärken dieser Truppe."
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Coach Gallant hatte durch einige Kader-Umstellungen für Spiel 3 versucht, die Sinne seiner Schützlinge nach der Heimpleite zuvor zu schärfen. Tomas Tatar rückte erstmals wieder in den Kader, agierte in der dritten Reihe zusammen mit Cody Eakin und David Perron. Ryan Carpenter musste weichen. Doch spielentscheidend waren an diesem Abend die beiden Top-Reihen der Knights. Mit drei Toren in Folge drehten einen frühen Rückstand in eine 3:1-Führung für die Gäste.
"Im zweiten Drittel waren wir richtig gut", lobte Angreifer Jonathan Marchessault. "Wenn wir nicht an unser Limit gehen, bekommen wir rasch Probleme. Spielen wir hingegen länger konstant, so wie in dieser Phase eben auch, dann hätten wir wohl nach der regulären Spielzeit schon gewonnen."