Trotz der erfolgreichen K.o.-Phase blieben die Probleme rund um die Pandemie jedoch grundsätzlich auch über das Saisonende 2019/20 hinaus bestehen. Die Situation war weiterhin ungewiss. Es war auch im Herbst 2020 unmöglich abzusehen, ob sich die Zustände verschlechtern, oder verbessern würden.
Die Planung der folgenden Saison 2020/21 fand dadurch unter extrem schwierigen Bedingungen statt. Schließlich einigten sich alle beteiligten Parteien darauf die Saison mit einem Saisonstart im Januar 2021 auszutragen.
"Lassen sie mich eines klarstellen: Wir kehren diese Saison zum Spielbetrieb zurück, weil wir glauben, dass es wichtig für den Sport ist, weil unsere Spieler und unsere Fans es wollen und weil es hoffentlich den Menschen, vor allem denen in Isolation, oder an Orten mit Ausgangssperren, ein Gefühl der Normalität und eine Ablenkung bietet", äußerte sich Commissioner Gary Bettman anschließend.
Für den Start der Saison wurde ursprünglich der 1. Dezember anvisiert, später wurde der Termin auf den 1. Januar 2021 verschoben. Letztendlich startete die Liga am 13. Januar in die neue Spielzeit.
Es war abermals eine Saison wie keine andere zuvor. In den meisten Arenen waren zunächst keine, oder kaum Zuschauer erlaubt. Spieler und Trainer mussten sich abermals an strenge Sicherheits- und Hygienevorkehrungen halten und wurden ständig getestet. Die reguläre Spielzeit wurde von 82 auf 56 Spiele verkürzt und um möglichst wenig reisen zu müssen und Probleme an der Grenze zwischen Kanada und den USA zu vermeiden, wurden die Divisionen neu eingeteilt.