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Buffalo visiert mit Verstärkungen Playoffs an

NHL.com/de 31 in 31: Die Buffalo Sabres in der Analyse vor der Saison 2019/20

von Alexander Gammel @NHLde / NHL.com/de Autor

Ab dem 1. August nimmt NHL.com/de mit seiner 31 in 31 Serie jedes Team genauer unter die Lupe. Von den wichtigsten Geschehnissen und Spielern bis hin zu Stärken und Schwächen, bieten wir eine umfassende Bestandsaufnahme der Klubs in der Liga.

In dieser Ausgabe geht es um die Buffalo Sabres.

Spieler und Fans der Buffalo Sabres mussten in den vergangenen Jahren einiges mitmachen. Acht Saisons in Folge verpassten sie die Stanley Cup Playoffs, kein anderes Team war so lange nicht mehr in der Runde der besten 16. Das soll sich bereits in der kommenden Saison ändern. Verantwortlich für die Mission Playoffs ist seit 15. Mai der Deutsch-Kanadier Ralph Krueger.

Der ehemalige deutsche Nationalspieler trainierte über lange Jahre die Schweizer Nationalmannschaft und legte das Fundament für deren Aufstieg und Anschluss an die Weltspitze. Nun soll er dieses Kunststück bei den Sabres vollbringen.

 

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Die Schlüsselspieler

Die Sabres können auf große junge Talente wie Rasmus Dahlin, Casey Mittelstadt, Sam Reinhart und Kapitän Jack Eichel bauen. Hinzu kommen erfahrenere Leistungsträger wie die Stürmer Jeff Skinner und Kyle Okposo, sowie die Verteidiger Zach Bogosian und Marco Scandela.

Zu dem ohnehin vielversprechenden Kader wurden im Sommer die Stürmer Marcus Johansson und Jimmy Vesey verpflichtet, von den Chicago Blackhawks kam Verteidiger Henri Jokiharju. Jokiharju soll vor allem für mehr Offensive aus der Abwehr sorgen, während Neuzugang Colin Miller den Sabres mehr Stabilität in der Defensive verleihen soll.

Video: DAL@NYR: Vesey trifft im Fallen mit der Rückhand

Sie könnten nachrücken

Die Reihe von starken Nachwuchsspielern reißt nicht mit Dahlin ab. Der 18-jährige Angreifer Tage Thompson machte bereits in der abgelaufenen Saison 65 Spiele für die Sabres. Ihm könnten kommende Saison seine beiden offensiven Kollegen Victor Olofsson, C.J. Smith und Arttu Ruotsalainen folgen.

Olofsson sammelte gegen Ende der vergangenen Saison in sechs Spielen bereits zwei Tore und zwei Assists für die Sabres und glänzte in der American Hockey League mit 63 Punkten (30 Tore, 33 Assists) für die Rochester Americans. Olofsson war der einzige Spieler der Americans, der mehr Punkte als Smith erzielte (28 Tore, 30 Assists).

Der Finne Ruotsalainen spielte noch in der heimischen Liga für Ilves Tampere, war mit 42 Punkten (21 Tore, 21 Assists) in 59 Spielen der beste Scorer der Mannschaft und führte sie in die Playoffs.

Im Draft 2019 sicherte sich Buffalo die Dienst von Dylan Cozens, einem körperlich starken Center. In der anstehenden Saison dürfte er noch bei den Lethbridge Hurricanes in der Western Hockey League bleiben, doch in den nächsten Jahren könnte er das Zentrum in Buffalo deutlich verstärken.

Stärken

Die Sabres haben ihre Defensive deutlich verstärkt und können im Angriff auf einige echte Spitzenspieler zählen. Besonders Eichel sticht mit seinen 82 Punkten (28 Tore, 54 Assists) heraus. Zudem dürften die jungen Spieler Dahlin, Reinhart, Mittelstadt und Jokiharju sich weiter steigern. Es ist zu erwarten, dass die Ausbeute der Sabres in der Offensive sich deutlich steigert.

Video: BUF@CGY: Eichel schießt Tor in der Verlängerung

Entwicklungspotenzial

Eines der großen Probleme der Sabres in der vergangenen Saison war die Tiefe des Kaders, besonders im Angriff. Eichel, Mittelstadt und Skinner waren die einzigen Spieler, die mehr als 20 Tore erzielten. Sie sorgten für 90 der 221 Treffer des Teams. Auf dieses Manko reagierte General Manager Jason Botterill mit den Verpflichtungen von Johansson und Vesey. Ihre Aufgabe wird es sein, für mehr Torgefahr aus der zweiten und dritten Reihe zu sorgen.

Im Tor waren Carter Hutton und Linus Ulmark nicht konstant genug und ließen insgesamt 268 Tore zu. Nur sieben Mannschaften kassierten mehr Treffer. Die Schlussleute dürften vor allem von der gestärkten Abwehr profitieren, denn mit 33 Schüssen auf das eigene Tor pro Spiel rangierten die Sabres ebenfalls im unteren Drittel der Liga.

 

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Playoff-Chancen

Buffalo war vergangene Saison über weite Strecken im Rennen um die Playoffs, am Ende fehlte jedoch die Konstanz. Die Sabres haben sich im Sommer sowohl in der Offensive, als auch in der Defensive gut verstärkt. Die Zugänge verleihen dem Kader mehr Tiefe und Torgefahr und mehr Stabilität in der Abwehr. In Verbindung mit der zu erwartenden Leistungssteigerung der reifenden Talente, dürfte das einen deutlichen Schritt nach vorne ermöglichen. Gelingt es Krueger das Niveau der Mannschaft beständig auf einem Level zu halten, hat er beste Chancen die Sabres erstmals seit 2011 in die Playoffs zu führen.

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