Das Powerplay ist auch in der NHL eine großartige Möglichkeit, um ein Tor zu erzielen. Einige Teams machten das Überzahl-Spiel zu ihrer Spezialität und waren besonders gefährlich.
5. Nashville Predators
Insbesondere für Platz 5 gab es ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen gleich drei Teams: Die Colorado Avalanche (24,0 Prozent Erfolgsquote, 67/279), Florida Panthers (24,4 Prozent, 64/262) und Nashville Predators (24,4 Prozent, 63/258) waren alle ähnlich erfolgreich. Um eine Entscheidung zu treffen, wurde das sogenannte "PP Net%" herangezogen, was sowohl die erzielten Powerplay-Tore als auch die kassierten Überzahl-Gegentore berücksichtigt. Hier hatten die Predators (22,5 PP Net%) die Nase knapp vorne und zogen statt den Panthers (21,4 PP Net%) und Avalanche (22,2 PP Net%) in dieses Ranking ein.
Nashville setzte in der Top-Powerplay-Formation auf die vier Stürmer Matt Duchene, Mikael Granlund, Filip Forsberg und Ryan Johansen sowie auf Verteidiger Roman Josi. Der Go-To-Guy, also der Spieler, der am ehesten für einen Abschluss gesucht wurde, ist Duchene. Der Mittelstürmer verzeichnete mit 64 Powerplay-Schüssen und 16 Powerplay-Toren die Bestwerte bei den Predators. Allerdings dicht gefolgt vom Schweizer Josi, der in Überzahl eine Quarterback-Rolle einnimmt und sowohl mit Toren (11, 2.), Assists (26, 1.), Punkten (37, 1.) und Schüssen (63, 2.) glänzte.
Während Duchene und Josi die Hauptrollen spielten, ergänzten Johansen (11-13-24), Forsberg (10-17-27) und Granlund (3-25-28) das Powerplay mit Spielstärke und Schnelligkeit. Die jungen Eeli Tolvanen (23, 1-5-6) und Philip Tomasino (20, 3-6-9) sind vielversprechende Alternativen für die Zukunft.