Ab dem zweiten Drittel stand Backup-Torwart Magnus Hellberg (19 Saves, 100 Prozent Fangquote) zwischen den Pfosten und hielt sich schadlos. Mit ihm kam die Wende, denn fortan starteten die Red Wings eine furiose Aufholjagd: Dylan Larkin (28., im Powerplay), Joe Veleno (35.), Jonatan Berggren (56.) und David Perron (57., im Powerplay) glichen noch in der regulären Spielzeit auf 4:4 aus und erzwangen eine Verlängerung. Dort wurde Walman zum großen Helden: In einer 2-auf-1-Situation passte Andrew Copp scharf auf den zweiten Pfosten, wo Walman per Tip-in mit der Rückhand den nicht mehr für möglich gehaltenen Sieg der Gäste unter Dach und Fach brachte (63.).
"Wir waren nicht fürchterlich, wir waren nicht so schlecht, wie es das 0:4 hätte glauben lassen können", sagte Detroits Trainer Derek Lalonde. "Wir hatten sogar mehr Schüsse als sie und auch das Chancenverhältnis war ziemlich gleich. Wir waren dann exzellent im zweiten und dritten Drittel und haben das bekommen, was wir verdient haben."
Die Red Wings hatten in allen drei Dritteln Schussvorteile (14:12, 16:9, 14:8) und trafen in der Overtime (2:2) mit dem zweiten Versuch (insgesamt 46:31 Schüsse).
"Nachdem wir das zweite Tor geschossen hatten, wurde unser Glaube größer und größer und wir konnten es wieder spannend machen", so Stürmer Perron. "Es hat sich so angefühlt, also konnten wir unser Spiel entwickeln. Es war toll, dass wir einen Weg gefunden haben. Das war großartig."
Eine historische Aufholjagd