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Die Dallas Stars gewinnen nicht nur ihren Preseason-Abschluss 2:1 bei den Minnesota Wild, sie freuen sich auch noch über das Comeback nach Kreuzbandriss von Tyler Seguin. In Washington lässt Neuzugang Jordan Kyrou die Fans der Gastgeber in der Verlängerung gegen die Boston Bruins jubeln. Die New York Rangers gewinnen das Derby bei den New York Islanders deutlich. Und T.J. Hughes sorgt mit seinem Hattrick gegen Winnipeg für zufriedene Gesichter bei den Colorado Avalanche.

Preseason Statistiken

Washington Capitals 3:2 n.V.

Der erste Treffer von Jordan Kyrou im Trikot der Washington Capitals war gleich ein entscheidender: Der Neuzugang von den St. Louis Blues brachte im Heimspiel gegen die Boston Bruins in der Capital One Arena die Fans nach elf Sekunden in der Verlängerung mit seinem Überzahltreffer zum Jubeln. Die Gastgeber hatten in dieser Partie schon 2:0 geführt. Dylan Strome (19., Powerplay) und Tom Wilson (22., Powerplay) trafen. Doch die Mannschaft des deutschen Trainers Marco Sturm bewies Nehmerqualitäten und kämpfte sich zurück in die Partie. Im letzten Drittel sorgten Morgan Geekie (44.) und David Pastrnak (46., Powerplay) mit einem Doppelschlag für den Ausgleich. Beim 2:2 leistete JJ Peterka die Vorarbeit. Der Deutsche Lukas Reichel sowie der Schweizer Attilio Biasca kamen im letzten Preseason-Auftritt der Bruins nicht zum Einsatz.

New York Islanders – New York Rangers 1:6

Die Islanders hatten in der heimischen UBS Arena in Elmont nicht viel zu bestellen. Oliver Bjorkstrand (4.) und J.T. Miller in Überzahl (5.) sorgten schon früh für klare Verhältnisse. Im Mitteldrittel bauten Tye Kartye (24.), Gabe Perreault (34.) und Will Cuylle (38.) die Führung der Rangers weiter aus. Mika Zibanejad traf in Überzahl zum 0:6 (42.), ehe Pierre Engvall (52.) noch der Ehrentreffer für die Gastgeber gelang. Die Islanders schossen nur 16-mal auf das Tor von Igor Shesterkin. 15 Schüsse entschärfte der Russe.

NYR@NYI: Perreault hält den Schläger rein und baut die Führung auf 4:0

Minnesota Wild – Dallas Stars 1:2

Die Dallas Stars können mit einem guten Gefühl in die neue Saison starten. Und das gleich im doppelten Sinne. Zum einen gewannen sie ihren Abschluss der Preseason in der Grand Casino Arena in St. Paul 2:1. Zum anderen feierte Tyler Seguin nach seinem am 2. Dezember vergangenen Jahres erlittenen Kreuzbandriss sein Comeback. „Es ist fantastisch. Es fühlt sich wieder an wie das erste Spiel überhaupt“, sagte Seguin. Der Angreifer bekam fast 14 Minuten Eiszeit. Radek Faksa sorgte Mitte des ersten Drittels für die Führung der Gäste (10.). Im Mitteldrittel glich Joel Eriksson Ek aus (22.). Thomas Harley gelang kurz vor der zweiten Pause der Siegtreffer für die Gäste aus Texas (39.). Die Wild, die in dieser Partie auf den den Deutschen Nico Sturm verzichteten, verloren nicht nur das Spiel, sondern bangen auch noch um Verteidiger Brock Faber. Er kam nach dem zweiten Drittel nicht mehr aufs Eis, nachdem er zuvor von einem Puck am Kopf getroffen worden war. Bei den Stars bekam der Schweizer Verteidiger Lian Bichsel 14:23 Minuten Eiszeit (plus eins).

DAL@MIN: Harley bringt Dallas in Front

Colorado Avalanche – Winnipeg Jets 5:2

In der Ball Arena zu Denver flogen am Ende sogar die Kappen aufs Eis. Der Grund dafür war der Hattrick von T.J. Hughes im Spiel gegen die Winnipeg Jets. Die Gäste aus der kanadischen Provinz Manitoba gingen im ersten Drittel durch ein Powerplay-Tor des Schweizers Nino Niederreiter 1:0 in Führung (7.). Nach der zweiten Pause glich Jaden Schwartz (27.) zunächst für Colorado aus. Vladislav Namestnikov gelang die erneute Führung für die Gäste (28.). Doch danach schlug die Stunde von Hughes, der mit einem Doppelschlag kurz vor dem zweiten Seitenwechsel sein Team auf die Siegerstraße brachte (39., 40.). Im Schlussabschnitt erhöhte Cale Makar auf 4:2 (56.), ehe Hughes mit einem Schuss ins leere Tor seinen Hattrick komplettierte (60.). Stuart Skinner im Tor der Jets kam auf 28 Saves.

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