Die Edmonton Oilers lassen sich durch Getöse von außerhalb nicht von der Vorbereitung auf die in der nächsten Woche beginnende Saison 2026/27 ablenken. Das machten Leon Draisaitl und Kapitän Connor McDavid am Freitag am Rande des Trainings deutlich. Sie bezogen sich damit vor allem auf Kommentare der NHL-Legende Mark Messier, der diese Woche auf dem Kurznachrichtendienst X die Verpflichtung von Trainer Mike Babcock als schweren Fehler bezeichnete. Messier hatte mit Edmonton fünfmal den Stanley Cup. Seine Worte werden deshalb im Klub und seinem Umfeld stets mit besonderer Aufmerksamkeit registriert.
„Ich habe es auch gelesen, aber ich weiß ehrlich nicht, was ich dazu sagen soll. Jeder hat das Recht auf eine eigene Meinung. Das finde ich okay. Dabei möchte ich es belassen“, antwortete Draisaitl auf eine Journalistenfrage zur Kritik von Messier am Engagement von Babcock.
Nach Einschätzung des Kölners kann es noch etwas dauern, bis die Mannschaft dessen Spielidee verinnerlicht hat. „Wir werden wahrscheinlich zu Saisonbeginn nicht gleich bei 100 Prozent sein. Wir haben ein komplett neues System, neue Spieler und einen neuen Trainerstab. Da braucht es eine gewisse Zeit, bis alle Rädchen ineinandergreifen “, erklärte Draisaitl. In den ersten zwei Wochen der regulären Saison komme es darauf an, eine gute Arbeitsmoral und Kampfgeist zu zeigen und sich auf die taktische Struktur zu verlassen.
Laut Kapitän Connor McDavid hat die Mannschaft ein ordentliches Trainingslager absolviert. „Wir wussten ja im Vorfeld, was auf uns zukommen würde. Dadurch, dass die gesamte Preseason kürzer ausfällt, ist es wichtig, jede Gelegenheit, jedes Training und jedes Spiel optimal zu nutzen. In dieser Hinsicht ist diese Woche für uns von enormer Bedeutung gewesen“, sagte er. Alles in allem sehe er die Oilers für die anstehende Spielzeit gut aufgestellt.






















