CAR@FLA: Necas versenkt Ahos Vorlage zum Sieg

Die offensivstarken Edmonton Oilers zwei Mal in Folge ohne einen einzigen Treffer? Ja, so etwas gibt es! Am Montag unterlag das Team der NHL-Superstars Leon Draisaitl und Connor McDavid auf eigenem Eis den Toronto Maple Leafs mit 0:3. Bereits am Samstag hatte sich Toronto an gleicher Stelle mit 4:0 durchgesetzt. Besser lief es für die Vancouver Canucks, die sich gegen die Winnipeg Jets auswärts durchsetzen konnten. Auch für Tim Stutzle und seine Ottawa Senators gab es am Abend ein Erfolgserlebnis zu bejubeln. Die Carolina Hurricanes von Nino Niederreiter mussten ihrerseits zittern, bevor der Erfolg bei den Florida Panthers feststand. Philipp Grubauer und die Colorado Avalanche kassierten hingegen eine bittere Pleite gegen die San Jose Sharks.

SPIEL DES TAGES
Florida Panthers - Carolina Hurricanes 2:3 n.V.
Martin Necas traf nach 1:59 Minuten in der Verlängerung zum 3:2 der Carolina Hurricanes im Spiel gegen die Florida Panthers. Im BB&T Center durfte sich der Siegtorschütze zudem über zwei Torvorlagen freuen.
"Es fühlt sich gut an, wenn man das Spiel so beenden kann", freute sich Necas. "Es ist ein gutes Gefühl, vor allem für mich. Ich mag 3 gegen 3 [in der Verlängerung] wirklich. Da ist viel Platz auf dem Eis und man kann ein paar geschickte Spielzüge machen."
Dass die Hurricanes es überhaupt in die Verlängerung geschafft haben, hatten sie Vincent Trochek zu verdanken, dem 1:33 Minuten vor der Schlusssirene der Treffer zum 2:2 gelang. Torhüter Alex Nedeljkovic parierte 44 Schüsse für seine Farben. Carolina verbesserte seine Saisonbilanz durch den doppelten Punktgewinn auf 14-6-1.

CAR@FLA: Trocheck schießt das späte Ausgleichstor

Frank Vatrano traf für die Hausherren im dritten Spiel in Serie und Eetu Luostarinen war ebenfalls für die Panthers (13-4-4) erfolgreich. Erstmals in dieser Saison musste sich das Team aus Florida zwei Mal in Serie geschlagen geben.
Brett Pesce hatte die Panthers mit einem Powerplaytreffer in der 14. Minute in Führung gebracht. Frank Vatrano gelang nach einem torlosen Mitteldrittel der Ausgleich in der 45. Minute. Luostarinen sorgte gut drei Minuten vor Ende der regulären Spielzeit für die abermalige Führung der Gastgeber, bevor Trochek mit seinem elften Saisontreffer, 93 Sekunden vor Ablauf der Uhr, die Verlängerung erzwang. Das Torschussverhältnis im dritten Drittel betrug 23:9 zu Gunsten der Panthers. Aleksander Barkov kam an diesem Abend zu seinem 500. NHL-Spiel.
DIE 3 STARS DES TAGES
1. Thatcher Demko, Vancouver Canucks (27 Saves, Shutout): Der Torhüter der Canucks konnte erstmals in einem NHL-Hauptrundenspiel alle Torschüsse des Gegners abwehren und führte sein Team zu einem 4:0-Erfolg bei den Winnipeg Jets.
2. Mark Stone, Vegas Golden Knights (5 Assists):Mit gleich fünf Torvorlagen, was einen neuen Karrierebestwert für ihn darstellt, überzeugte Stone beim 5:4-Erfolg nach Verlängerung seiner Golden Knights gegen die Minnesota Wild.
3. Michael Hutchinson, Toronto Maple Leafs (28 Saves, Shutout): Der Torhüter der Maple Leafs war von den Angreifern der Edmonton Oilers in seinem dritten Saisoneinsatz nicht zu bezwingen und sicherte seiner Mannschaft einen 3:0-Erfolg in der Fremde.

ZITAT DES TAGES
"Es ist immer gut zu gewinnen, egal wie man es macht", freute sich Hurricanes-Trainer Rod Brind'Amour nach dem 3:2-Overtimesieg bei den Florida Panthers. "Offensichtlich verlief das Spiel aber nicht so, wie wir uns das vorgestellt hatten. Im dritten Spielabschnitt mussten wir ganz schon zittern, waren teilweise mit dem Glück im Bunde. Aber ich finde es toll, wie sich unsere Jungs reinhängen. Sie scheinen niemals aufzugeben. Es sah so aus, als würde es heute Abend in die andere Richtung gehen, aber wir haben uns wieder aufgerappelt. Es sind zwei Punkte und wir nehmen sie mit."
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DIE ÜBRIGEN SPIELE IN KÜRZE
Winnipeg Jets - Vancouver Canucks 0:4
Zu einem überraschend deutlichen 4:0-Erfolg im Bell MTS Place kamen die Vancouver Canucks. Gegen die Winnipeg Jets trafen die Gäste drei Mal im ersten Drittel. Torhüter Thatcher Demko konnte alle 27 auf ihn abgefeuerten Schüsse der Gastgeber abwehren und dadurch seinen ersten NHL-Shutout feiern. Nate Schmidt, J.T. Miller, Nils Hoglander brachten ihr Team früh auf die Siegerstraße und Elias Pettersson traf in der Schlussphase für Vancouver (9-14-2) in die Maschen des verwaisten Tores. Die Canucks siegten erstmals wieder nach zuvor vier Niederlagen in Serie. Connor Hellebuyck zeigte 15 Rettungstaten für Winnipeg (13-7-1). Erstmals in dieser Saison blieben die Jets ohne Torerfolg. Chance für eine Revanche bietet sich am Dienstag, wenn beide Mannschaften an selber Stelle erneut aufeinandertreffen werden.
Ottawa Senators - Calgary Flames 5:1
Drake Batherson war mit zwei Treffern der auffälligste Akteur auf dem Eis beim 5:1 der Ottawa Senators im Canadian Tire Centre gegen die Calgary Flames. Batherson verlängerte seine laufende Tor-Serie auf sechs Spiele. Tim Stutzle lieferte für Ottawa zwei Torvorlagen in diesem Spiel. Matt Murray gelangen 27 Rettungstaten für die Vertretung Ottawas (8-15-1), die sechs ihrer vergangenen neun Ligaspiele siegreich beenden konnte. Für Calgary (10-11-2) traf Milan Lucic zum zwischenzeitlichen 1:2 in die Maschen. Torhüter David Rittich gelangen 31 Paraden. Die Flames konnten nur eines ihrer letzten vier Spiele gewinnen. In den vergangenen acht Duellen ging das Team sechs Mal als Verlierer vom Eis. Am Montag fielen in den ersten 20 Minuten keine Tore. Im Mitteldrittel trafen Artem Anisimov und zwei Mal Batherson für die Senators. Im Schlussabschnitt erhöhten Colin White und Evgenii Dadonov zum Endstand.

CGY@OTT: Batherson baut Torserie auf sechs Spiele aus

Edmonton Oilers - Toronto Maple Leafs 0:3
Die erneut ohne ihren an der Hand verletzten Star-Center Auston Matthews angetretenen Toronto Maple Leafs gewannen mit 3:0 bei den Edmonton Oilers. Im Rogers Place fielen dabei alle Treffer der Maple Leafs (17-4-2) bereits im ersten Spielabschnitt. Zach Hyman, William Nylander und Morgan Rielly netzten zwischen der 8. und 18. Minute ein. Im weiteren Spielverlauf wollte beiden Teams kein Treffer mehr gelingen. Dies geschah sehr zum Verdruss von Leon Draisaitl und seinen Mitspielern, deren Bilanz sich durch diese Heimniederlage auf 14-10-0 verschlechterte. Michael Hutchinson konnte alle 28 auf ihn abgefeuerten Torschüsse erfolgreich abwehren und durfte sich über einen Shutout freuen.
Vegas Golden Knights - Minnesota Wild 5:4 n.V.
Max Pacioretty beendete durch sein Tor in der Verlängerung ein hart umkämpftes Spiel zwischen den Vegas Golden Knights und den Minnesota Wild. In der T-Mobile Arena stand es am Ende 5:4 für die Gastgeber. Mark Stone sammelte an diesem Tag insgesamt fünf Assists, was für ihn einen neuen Karrierebestwert darstellt. Nach einem torlosen ersten Drittel entwickelte sich im weiteren Spielverlauf ein munterer Schlagabtausch zwischen beiden Mannschaften. Nach dem zweiten Drittel führten die Wild durch Treffer von Jordan Greenway, Marcus Foligno (zwei) und Nick Bonino mit 4:2. Für Vegas waren zwischenzeitlich Cody Glass und Pacioretty erfolgreich gewesen. Im dritten Abschnitt gelang den Golden Knights durch Nicolas Hague und Alex Tuch der Ausgleich zum 4:4, wodurch die Begegnung in die Extraschicht ging, in der Pacioretty nach 2:00 Minuten zum vielumjubelten Matchwinner avancierte. Minnesota musste sich, nach zuvor sechs Erfolgen hintereinander, wieder einmal geschlagen geben.

MIN@VGK: Pacioretty netzt Stones Vorlage ein

Anaheim Ducks - St. Louis Blues 4:5
Im Honda Center der Anaheim Ducks siegten die St. Louis Blues mit 5:4 Toren. Dabei verspielten die Blues am Ende fast noch einen zwischenzeitlichen 4:1-Vorsprung, den sich der Stanley Cup Champion des Jahres 2019 bis zum Ende des zweiten Abschnitts herausgeschossen hatte. Die frühe Führung Anaheims durch Isac Lundestrom konterte St. Louis durch Treffer von Jordan Kyrou, David Perron, Zach Sanford und Dakota Joshua zum 4:1. Zwei weitere Tore von Lundestrom, der damit seinen Hattrick an diesem Abend perfekt machte, brachten die Ducks wieder heran, bevor abermals Sanford für die Vorentscheidung auf dem Eis sorgte. Der Treffer zum Endstand von Ryan Getzlaf kam zu spät, um Anaheim noch etwas Zählbares aus diesem Spiel zu sichern.
San Jose Sharks - Colorado Avalanche 6:2
Es war nicht der Abend von Philipp Grubauer und seinen Colorado Avalanche. Nach einer frühen 2:0-Führung unterlag das Team aus Denver am Ende den San Jose Sharks im SAP Center von San Jose noch mit 2:6. Samuel Girard und Gabriel Landeskog sorgten bis zur 25. Minute für die scheinbar beruhigende Gästeführung. Die Sharks drehten in der Folgezeit jedoch mächtig auf und trafen bis zum Ende des zweiten Spielabschnitts durch Radim Simek und Kevin Labanc zum 2:2. Im Schlussdrittel dominierte San Jose das Geschehen auf dem Eis. Weitere Tore für die Gastgeber durch Rudolfs Balcers, Erik Karlsson, John Leonard und Evander Kane machten das Debakel für die Avalanche perfekt.