Der Center ist keineswegs der einzige namhafte Abgang. Auch die Verteidiger T.J. Brodie (Toronto Maple Leafs), Erik Gustafsson (Philadelpha Flyers) und Derek Forbort (Winnipeg Jets) schlossen sich neuen Teams an.
Sie könnten nachrücken
Die Calgary Flames haben in den vergangenen Jahren bewiesen, junge Spieler weiterentwickeln zu können. Monahan, Bennett, Gaudreau und Tkachuk zählen zu den prominentesten Beispielen. Diese Entwicklung könnte weitergehen. Der 22-jährige Center Dillon Dube hat in den Playoffs mit vier Toren und einem Assist sein Potenzial unterstrichen.
Über viel Potenzial verfügt auch der finnische Verteidiger Juuso Valimaki. Der Erstrunden-Pick aus dem Jahre 2017 absolvierte bereits in der Saison 2018/19 insgesamt 26 Spiele für die Flames. Dann der Rückschlag: Ein Kreuzbandriss kostete ihn die Saison 2019/20.
Um Spielpraxis zu sammeln, wurde der 22-Jährige nun in sein Heimatland nach Finnland zu Ilves verliehen. "Er macht dort einen sehr guten Eindruck, weil er einfach ein guter Spieler ist", sagt Treliving. Kommende Saison wird Valimaki vermutlich in Calgary gebraucht, um die Abgänge in der Verteidigung zu kompensieren.
Flügelstürmer Jakob Pelletier, den die Flames 2019 in der 1. Runde gepickt hatten, erwies sich in der QMJHL bei den Moncton Wildcats erneut als sehr effektiv (32 Tore, 50 Assists) und dürfte auf seine Chance in der NHL lauern.
Stärken
Die Flames sind in der Offensive stark besetzt. Monahan, Bennett, Gaudreau, Tkachuk oder Elias Lindholm sind noch verhältnismäßig jung und können Spiele dennoch im Alleingang entscheiden. Die Produktivität, die in der regulären Saison teilweise hinter den Erwartungen blieb, steigerte sich in den Playoffs. 3,3 Tore pro Spiel waren der drittbeste Wert aller 24 teilnehmenden Teams.