"Das war definitiv ein besonderer Abend", betonte Kapitän Kyle Okposo. "Die Atmosphäre war vom Aufwärmen an unglaublich. Im ersten Drittel kamen wir richtig in Fahrt und es tat gut, nach allem, was vergangene Woche passiert ist, ein Heimspiel zu haben. […] In dieser Stadt zu spielen und uns als Teil der Gemeinde zu fühlen ist etwas Besonderes. Wir wollen Teil dessen werden, was diese Gemeinde zusammenhält und den Leuten helfen. Heute haben wir versucht das auf dem Eis zu zeigen."
Okposo gehörte am Donnerstag selbst zu den entscheidenden Akteuren. Er schoss das 4:0, 5:0 und 6:3. Damit wurde er erst zum dritten Spieler in der Geschichte der Sabres, der im Alter von mindestens 34 Jahren einen Hattrick erzielte. Es war der dritte Dreierpack seiner Karriere.
"Das hat symbolischen Charakter", freute sich Trainer Don Granato für den dreifachen Torschützen. "Das ist ein Mann, der sich und seine Familie in dieser Stadt verwurzelt hat. Was die Menschen hier in den letzten neun Tagen durchgemacht haben, ist beachtlich. Das ein Spieler wie Okie, der diese Stadt so liebt, drei Tore erzielt hat, fühlt sich passend an."
Trotz der erzwungenen Spielpause machten die Sabres genau da weiter, wo sie vor dem schweren Wintersturm aufgehört hatten. Vor den beiden abgesagten Spielen hatten sie vier Siege in Folge mit einem Torverhältnis von 18:6 eingefahren. Gegen Detroit zögerten sie nicht und zeigten schnell ihre Qualität in der Offensive. Nach zwei Dritteln stand es durch zwei Treffer von Casey Mittelstadt, ein Tor von Jeff Skinner und Okposos zwei ersten Tore 5:0.