Eigentlich beginnen die Stanley Cup Playoffs erst Mitte April - die Boston Bruins aber spielen schon vier Wochen vorher Playoff-Hockey. Am Dienstagabend im TD Garden gelang ein 2:1-Sieg n.V. gegen die Los Angeles Kings. Es war der 13. Heimsieg in Serie.
Bruins zeigen starkes Defensivhockey
„Es war richtig gut. Insgesamt war es sehr gut“, sagte Sturm mit zuckenden Schultern, weil ihm partout keine Kritik am Spiel seiner Mannschaft in den Sinn kommen wollte. „Ich habe zwischendurch mal auf den Videowürfel geschaut und sie (die Kings) hatten gerade einmal neun Torschüsse. Das hat mir gezeigt, dass wir viel richtig gemacht haben. Genauso müssen wir spielen. Das ist Playoff-Hockey. Hier und jetzt. Von jetzt an wird es immer so aussehen, den gesamten Monat. Für uns ist es gut zu sehen, wie wir spielen müssen.“
Besagter Blick auf die Statistiken auf dem Videowürfel muss irgendwann im dritten Drittel passiert sein, denn in den ersten zwei Durchgängen hatte L.A. nur acht Torschüsse verzeichnen können. Insgesamt wurden die Kings auf 15 Schüsse limittiert.
„Jeder denkt zuerst ans Verteidigen“, so Abwehrmann Mason Lohrei. „Es war wie ein Playoff-Spiel. Es gab nicht viele Räume, es war eng, und wir konnten gewinnen.“
„Viele unserer Spiele haben sich schon so angefühlt. Das ist genau das, was unsere Mannschaft braucht“, stimmte Torwart Jeremy Swayman (14 Saves, 93,3 Prozent Fangquote) mit ein. „Wir spielen so gut strukturiert in der Defensive, die Jungs arbeiten so hart, um gut in der Mitte zu stehen und mir mein Leben einfacher zu machen. Es war ein richtig gutes Defensivspiel von uns. Ich bin stolz auf die Jungs.“



















