In der Eastern Conference standen sich am Dienstagabend im Lenovo Center zwei Schwergewichte gegenüber: Der amtierende Stanley Cup Champion und NHL-Spitzenreiter Carolina Hurricanes auf der einen sowie die formstarken Boston Bruins auf der anderen Seite. Dabei sollte Bostons Punkte-Serie nach acht Spielen (7-0-1) reißen. Der deutsche Bruins-Trainer Marco Sturm hofft auf einen Lerneffekt - insbesondere bei seinen jungen Spielern.
Bruins startet stark
„Unser Spiel hat mich gar nicht gestört. Wir hatten einen guten Start. Unser Tor hat uns ein bisschen geholfen. Es waren eher die kleineren Details, der Umgang mit dem Puck, was sie heute besser als wir gemacht haben. Aber abgesehen davon haben wir ein ziemlich gutes Auswärtsspiel geboten“, analysierte Sturm. „Was ich mit Puck-Management meine, sind die vielen Puckverluste, die wir hatten. Nicht jeder war bereit, den Stil zu spielen, den du gegen einen Meister wie sie bringen musst. Da müssen wir geduldiger sein. Es war heute mehr drin für uns, mindestens ein Punkt. Leider hat das nicht geklappt, aber wir werden aus unseren Fehlern lernen.“
Im Powerplay hatte Elias Lindholm die Scheibe hart in Richtung zweiter Pfosten geschmettert, wo Pavel Zacha nur noch den Schläger aufs Eis stellen musste, um nach 1:31 Minuten auf 1:0 zu stellen (2.).
„Es war ein perfekter Pass. Ich musste meinen Schläger gar nicht bewegen. Es war ein tolles Powerplaytor“, lobte Zacha die Vorarbeit. „Wir hatten einen guten Start und waren gegen ein gutes Team voll im Spiel. Wir hatten gute Chancen und müssen gegen ein Playoff-Team, wie sie es sind, besser sein.“



















