Zu befürchten ist, dass er so rasch nicht in der Lage sein wird, eine im Umbau befindliche NHL-Mannschaft zurück in die Playoffs zu führen. Die Erfahrung der vergangenen Jahre lässt eher vermuten, dass auch ein riesiges Talent wie er zunächst einmal einiges an Zeit zur Eingewöhnung brauchen wird. Er muss körperlich und mental reifen, bevor er sein volles Leistungsvermögen in Los Angeles auf dem Eis des Staples Centers zeigen können wird.
An Selbstvertrauen mangelt es Byfield jedenfalls schon jetzt nicht, wie er in ersten Statements nach seiner Untervertragnahme in Kalifornien sofort erkennen ließ: "Ich bin fest davon überzeugt, dass ich schon in der kommenden Spielzeit in der Lage sein werde, der Mannschaft sportlich weiterzuhelfen, sie zu verstärken. Mir ist dabei natürlich auch klar, dass es von der Ontario Hockey League in die NHL ein großer Sprung ist, aber ich fühle mich der Aufgabe gewachsen. Ich trainiere schon länger in der Offseason mit gestandenen Profis zusammen, was mir den Sprung in die NHL leichter machen sollte", gab sich der Hoffnungsträger der Kings ungewöhnlich optimistisch.
Der großgewachsene, kräftige Offensivspieler kam in der Vorsaison in der OHL mit dem Team aus Sudbury in 45 Spielen auf eine Statistik von 32 Toren und 50 Assists (82 Punkte). Zudem überzeugte er mit einer Erfolgsquote am Bully-Punkt von 51,9 Prozent. Byfield gewann 304 von 586 ausgespielten Faceoffs.
"Körperlich ist er aus meiner Sicht direkt in der Lage eine gute Rolle in der NHL zu spielen", lobte Rob Blake, der General Manager der Kings seinen Neuzugang. "Er hat in jedem Falle die körperlichen Voraussetzungen direkt mitmischen zu können. Spieler seines Kalibers, die im Draft so hoch eingestuft wurden, haben im Normalfall aber immer die Qualität, um direkt in der NHL eingesetzt zu werden. Das erwarten wir daher auch von ihm."