Irgendwie hatten viele die Washington Capitals schon aus dem Rennen um die Playoffplätze gesehen. Bei Kapitän und Torjäger Alex Ovechkin lief es nicht, folglich lief es bei den Capitals auch nicht. Und zur Trading Deadline sind sie lediglich als Verkäufer aufgefallen, indem sie die Stürmer Anthony Mantha und Evgeny Kuznetsov sowie Verteidiger Joel Edmundson abgaben. Mittlerweile haben die Capitals wieder eine reelle Chance, die K.o.-Runde zu erreichen. Was auch daran liegt, dass Ovechkin seine Form gefunden hat. Das bewies er am Montag mit einem Doppelpack beim 5:2-Sieg der Capitals im Scotiabank Saddledome gegen die Calgary Flames. Natürlich war das auch mit einigen Bestleistungen und Rekorden verknüpft.
In erlesener Gesellschaft
Es war quasi der Innbegriff eines langsamen Starts für einen Torjäger in eine Saison. Lediglich achtmal traf Ovechkin in den ersten 43 Spielen der Saison, davon viermal in Überzahl. Doch seitdem hat der Russe Fahrt aufgenommen. In den vergangenen 21 Partien traf er 13-mal, davon siebenmal im Powerplay. Seine beiden Tore in Calgary fielen ebenfalls bei nummerischer Überlegenheit. Dabei demonstrierte Ovechkin bei seinem ersten Tor, dass er mehr hat, als „nur“ einen harten Schuss aus dem linken Bullykreis. Direkt vor dem Tor fälschte er einen Schuss von Max Pacioretty unhaltbar für Flames-Keeper Dustin Wolf ab (26.). Wenige Minuten später traf er in gewohnter Manier von seiner Stammposition aus – erneut in Überzahl. Und selbst wenn Wolf gewusst haben mochte, was da auf ihn zukam, halten konnte er den Schuss nicht (30.). „Wir haben es in Überzahl einfach gehalten, die Scheibe gut bewegt“, nannte der Doppelpacker als einen der Schlüssel für den Erfolg.






















