"Die Jets wollten den Sieg mehr als wir", konstatierte Devils-Kapitän Hischier. "Allerdings denke ich, dass er etwas zu hoch ausgefallen ist. Wir hatten auch unsere Chancen. Aber mit sechs Gegentoren gewinnt man kein Eishockey-Spiel. Das müssen wir das nächste Mal besser machen." Der Walliser setzte mit dem Ehrentreffer im Powerplay wenige Sekunden vor Ablauf der regulären Spielzeit den Schlusspunkt. Für ihn war es das 31. Saisontor.
"Ich will mich gar nicht erst hier hinstellen und nach Entschuldigungen suchen", begann New Jerseys Trainer Lindy Ruff seine Matchanalyse. "Sie waren schnellen und in allen Bereichen die bessere Mannschaft", sagte er in Bezug auf den Auftritt der Jets. "Ich bin wirklich richtig enttäuscht. Wenn man wie wir ein Back-to-Back-Spiel hat, muss man sich cleverer anstellen. Wir waren nicht gut am Puck und haben zu viele Gegenstöße zugelassen."
Prächtige Stimmung herrschte dagegen im Lager der Jets. Ihre Abteilung Attacke ist im Moment nicht zu bändigen. Bereits am Freitag hatte Winnipeg daheim die Detroit Red Wings mit 6:2 aus der Halle geschossen. "Endlich geht unser Spiel in die richtige Richtung. Es gelingt uns, für die nötige Torgefahr zu sorgen. Das zahlt sich aus", frohlockte Coach Rick Bowness. "Zwei Spiele hintereinander sechs Treffer zu erzielen, passiert nicht alle Tage. Aber es freut mich zu sehen. Die Jungs haben den Kampf angenommen, die Pucks vors Netz gebracht und ihre Gelegenheiten genutzt", fügte er hinzu.
Auf das Konto von Niederreiter ging das 2:0 im ersten Drittel. Er verwertete einen Nachschuss, nachdem Devils-Torhüter Vitek Vanecek gegen Blake Wheeler pariert hatte. Damit trug sich der Churer seit seinem Wechsel von den Nashville Predators zum sechsten Mal für die Jets in die Torschützenliste ein. Insgesamt sind für ihn in der laufenden Saison nunmehr 24 Treffer registriert.