„Es war ein toller Schuss durch den Verkehr hindurch“, sagte Capitals-Trainer Spencer Carbery. „Wilson macht einen unglaublichen Job, um einem fantastischen Torwart die Sicht zu nehmen, dann kommt der Schuss durch.“
Power Forward Wilson hatte mit seinem wuchtigen Körper (1,93 Meter groß, 100 Kilogramm schwer) die Sicht von Islanders-Goalie Semyon Varlamov (33 Saves, 91,7 Prozent Fangquote) versperrt und damit wertvolle Vorarbeit geleistet.
Somit gewann Washington zum zweiten Mal in Folge und punktete in sechs der letzten sieben Spiele (4-1-2). Der Trend zeigt also klar nach oben.
„Frustrierend für alle“: Ovechkins Durststrecke geht weiter
Bei diesem OT-Siegtreffer gab Kapitän Alex Ovechkin den primären Assist. In Sachen Toreschießen aber hat der 38-jährige Russe noch immer Ladehemmung: Seit dem 18. November erzielte Ovechkin kein Tor mehr und steuerte in den 14 Spielen seitdem auch nur sechs Assists bei (0-6-6).
Der eigentliche Scharfschütze steht nach 29 Saisonspielen erst bei fünf Treffern und – für ihn äußerst ungewöhnlich – auch nur bei einem einzigen Powerplay-Tor.
„Ich weiß nicht, was los ist“, sagte Ovechkin am Mittwoch zu Tom Gulitti von NHL.com. „Es hat wohl mit Glück zu tun, denn ich habe ja ziemlich gute Chancen. Vielleicht hält man den Schläger manchmal zu verkrampft, eben weil man so lange nicht getroffen hat. Ich denke aber, dass es früher oder später wieder passieren wird. Dann gehen die Dinger auch wieder rein.“
Für den Stürmer kommt diese Durststrecke zur Unzeit – immerhin jagt Ovechkin (827 Karriere-Tore in der NHL) den Allzeit-Rekord von Wayne Gretzky (894).
„Für mich ist das frustrierend. Es ist frustrierend für jeden. Jeder sieht, dass ich nicht so viele Tore schieße wie früher“, sagt Ovechkin. „Das Wichtigste aber ist, dass wir Punkte einfahren und Spiele gewinnen. Ich wäre lieber auf einem Playoff-Platz als 20 Tore auf dem Konto zu haben.“