LeonMac303

Während in der NHL die reguläre Saison 2019/20 seit dem 12. März aufgrund der Bedenken im Zusammenhang mit dem Coronavirus pausiert, liefert NHL.com/de weiterhin eigene Storys. Heute: NHL-Stars bleiben mit ihren Fans in Kontakt und helfen; eine große Eishockey-Familie eben.

An Eishockey ist derzeit nicht zu denken. Aufgrund der Corona-Pandemie bleiben die Lichter auch in den NHL-Arenen aus. Doch dank Sozialer Netzwerke wie Facebook, Instagram und Twitter kann man als Eishockey-Fan weiterhin mit den NHL-Stars in Kontakt bleiben. Die Stars in Nordamerika geben Anregungen, wie man der Krise in den eigenen vier Wänden begegnen kann und helfen, wo ihnen möglich.
Natürlich tun Connor McDavid (Edmonton Oilers) und Co. alles dafür, dass sich das Coronavirus nicht weiter ausbreitet. Und so sieht man die Stars auf Kufen auf ihren Social Media-Kanälen dieser Tage vornehmlich in ihren privaten Unterkünften. Morgan Rielly, Verteidiger bei den Toronto Maple Leafs, zeigt zum Beispiel auf dem Twitter-Kanal der Maple Leafs (@MapleLeafs), wie man sich richtig die Hände wäscht. Und er gibt auch Tipps, wie man die 20 bis 30 Sekunden, die das im Optimalfall dauert, überbrücken kann: "Denkt daran, wie oft Mitch Marner den Puck hat, anders als Zach Hyman. Oder singt ,Mr. Brightside'."

McDavid Draisaitl 4.17

Der angesprochene Hyman (@ZachHyman), Teamkollege von Rielly in Toronto, macht wirbt dafür, so wenig wie möglich vor die Tür zu gehen. Aber das bedeute ja nicht, dass man nicht miteinander reden könne. Als zusätzlichen Anreiz, die eigene Wohnung nicht öfter zu verlassen als unbedingt nötig, bietet er auch gleich an, dass man online gegen ihn bei diversen Spielen antreten kann.
Selbstverständlich können Hyman und Co. aber während der Corona-Krise nicht nur vor dem Bildschirm sitzen und daddeln, bis sie irgendwann mal wieder aufs Eis dürfen. Nein, fithalten ist angesagt, auch bei uns allen. Und dazu gibt es auf Instagram, Twitter und so weiter jede Menge Tipps von den Idolen und deren Fitnesscoaches. Die Maple Leafs beispielsweise lassen einen ihrer Trainer, Luis Rojas, Übungen demonstrieren.

Grabner_POP

Fitness mit Familienmitgliedern - dazu liefert Michael Grabner (grabner40) einen Beitrag auf Instagram. Allerdings dienen beim Österreicher, der als Stürmer bei den Arizona Coyotes sein Geld verdient, die beiden Kinder als "Fitnessgeräte". Die Kniebeugen macht er mit dem Filius auf dem Rücken. Den Bizeps stärkt er mit der Tochter als Hantelersatz. Zur Belohnung geht's für den Nachwuchs ab in den Pool im Garten. In Arizona ist das natürlich auch in dieser Zeit des Jahres kein Problem.
Grabner gibt Vorschläge, wie man die Kinder in Krisenzeiten, in denen sie nicht mit ihren Freunden spielen können, beschäftigen kann. Sein Tipp, um den Nachwuchs müde zu machen: Er wechselt mal kurzerhand die Sportart und spielt mit seinem Sohn American Football. Dabei beweist der Österreicher, der in dieser Saison in 46 Spielen achtmal für die Coyotes getroffen hat, auch ungeahnte Fähigkeiten als Quarterback. Ausgelassen toben kann der Nachwuchs im Hause Grabner übrigens auch in einer riesigen Wasserhüpfburg. Das kann man in der Wüste Arizonas natürlich machen, in Toronto, wo die Temperaturen in diesen Tagen gerade mal im zweistelligen Bereich liegen, wäre es doch noch etwas frisch.
Selbstverständlich sind die Eishockeyprofis während der Corona-Pandemie auch sozial engagiert. Dominik Kahun (Instagram: dkahun21), Stürmer der Buffalo Sabres, setzt sich für die Aktion Kinderherzen ein und unterstützt damit ein Kinderhospiz in München. Da funktioniert dann auch das Netzwerk der Eishockeyfamilie. Denn auch Marco Sturm (Instagram: marcosturmofficial), Co-Trainer bei den Los Angeles Kings, findet das toll und zeigt das auf seinem Account.
Das ist natürlich nur eins von zahlreichen Beispielen. Viele NHL-Spieler haben entweder eigene Stiftungen oder Projekte, für die sie auf ihren Kanälen in den sozialen Netzwerken Werbung machen und deren Leistungen sie hervorheben. Gabriel Landeskog (Instagram: landeskog.92), Kapitän der Colorado Avalanche, etwa unterstützt eine Bank dabei, Essensgutscheine für die Helfer an vorderster Front zu verteilen.

Landeskog

Und dank Internet geht das soziale Engagement auch über den Atlantik hinweg. So macht sich Philipp Grubauer, Torwart der Colorado Avalanche, auf Instagram (philippgrubauer31) für die Aktion #wekickcorona stark. Ins Leben gerufen haben diese Joshua Kimmich (jok\32) und Leon Goretzka (leon\goretzka), Fußballprofis beim FC Bayern München.
Was die Eishockeystars in diesen schwierigen Zeiten eint: Sie alle wollen über das Internet positive Botschaften in die Welt transportieren und die Fans und Follower weiter unterhalten und auch zum Lachen bringen. Sehr gerne werden dafür Bilder mit Haustieren gepostet. Aber auch Grabner beim Zwiebelschneiden zuzuschauen kann durchaus amüsieren (Man beachte die Brille). Und doch kommt auch bei allen der Wunsch zum Vorschein, so bald wie möglich wieder auf dem Eis stehen zu wollen.
Landeskog verspricht: We'll be back. Wir werden wiederkommen. Bis es so weit ist, fallen ihm und seinen Kollegen aus der Eishockeyfamilie bestimmt noch ein paar nette Sachen ein, um die Fans in der Eishockey-freien Zeit bei Laune zu halten.